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Stephen Voss über das wichtigste Pitch Deck Feedback von Investoren

InsurTech Startup-Gründer

über das wichtigste Pitch Deck Feedback von Investoren

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Stephen Voss: „Das wichtigste Feedback war von einer Person, die gesagt hat: “Jungs, ganz toll, ich glaube euch 100 %, aber ihr habt hier 25 Folien PowerPoint-Schlacht, das versteht kein Mensch!”. Das war wirklich ganz wichtig und das zentrale Learning. Was du auf 5 Seiten nicht erklären kannst, klärst du nicht auf 25.

Wenn man so ein Feedback erhält und die Antwort bekommt, dass es viel zu lang ist und das kein Mensch versteht, dann am besten im Gründerteam zusammensetzen und vielleicht jemanden dazuholen, der in dem Markt schon Erfahrungen gesammelt hat. Das haben wir auch gemacht, einen guten Bekannten, der uns auch unterstützt hat und als Sparringspartner gedient hat.

Man ist ja in einem Modus, wo man ein bisschen battelt und wo man kämpft. Dann sollte man wirklich da reingehen, was man präsentiert und die Informationen prüfen. Brauche ich die Informationen? Sind die essenziell oder nicht?

Wirklich das Konzept, die Idee, den Pitch auf das Wesentliche reduzieren. Das heißt nicht, dass man die ganzen Informationen später nicht benennen darf. Das sollte man aber nur nutzen, wenn es Nachfragen gibt. Also wirklich nochmal die Quintessenz eures Pitches, eurer Startup-Idee zusammenstampfen, mit dem ganzen Wissen, was im Hintergrund steht.

Das ist wunderbar, aber wirklich nur das rauslassen, was es ausmacht und dann wirklich versuchen, in den Dialog zu gehen. Das ist auch noch ein Learning, wenn man zu viele Informationen rausgibt, dann hört man das Gegenüber nicht mehr und ist in einem Monolog gefangen. Das kann in einem Pitch auch gefährlich sein, wenn man nurnoch selber spricht.“

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Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
über den Fokus von Startups
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Julius Göllner: „Fokus ist sehr wichtig, weil Gründer:innen in der Frühphase sehr begrenztes Geld haben. Noch viel wichtiger ist auch die Begrenzung der Zeit. Aus dem Grund ist es umso wichtiger, dass ihr mit bestimmten Hypothesen, die im besten Fall natürlich sehr durchdacht sein sollten, startet.

Diese Hypothesen solltet ihr testen und dann anpassen. Versucht nicht mit allen 3-4 Hypothesen gleichzeitig zu starten. Um ein Beispiel im Vertrieb zu geben: Ihr solltet eine Hypothese darüber haben, wie euer Zielkunde aussieht und es sollte erstmal nur ein Segment an Zielkunden sein und nicht 5.

Warum?
Ihr müsst für jeden Zielkunden eure Kanäle, über die ihr geht, auswählen. Außerdem müsst ihr die Kommunikation zu dem Zielkunden bauen. Des Weiteren guten Content und Templates bauen. Das ist für einen Zielkunden schon schwierig genug. Für 2 vielleicht noch machbar, um ein bisschen ein A und B Test zu machen, für 5 Zielkunden aber unmöglich.

Das Gleiche gilt für Pricing-Modelle. Ihr könnt 3-4 Pricing-Modelle bauen und diese über Traffic und Kunden testen, das ist aber nahezu kapazitätsmäßig nicht abbildbar. Deshalb solltet ihr euch auf ein Pricing-Modell fokussieren, wo ihr denkt, dass es von eurer Arbeitshypothese das Beste ist. Dieses solltet ihr iterativ testen und natürlich auch anpassen.

Insgesamt solltet ihr in allen euren Themenbereichen fokussiert anfangen und diesen Fokus auch behalten. Es gibt 1000 Opportunitäten in einer frühen Phase, auch durch mögliche Kundenwünsche. So kann man sehr schnell den Fokus verlieren. Deshalb fragt euch in jedem Funktionsbereich, ob ihr fokussiert seid. Da sollte man selbstkritisch sein und den Fokus behalten.“

Fabio Hildenbrand
über was er rückblickend betrachtet beim Fundraising anders machen würde
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Fabio Hildenbrand: „Ich hab ziemlich früh viel mit dem Personal Branding angefangen. Rückwirkend hätte ich das noch früher anfangen sollen.

Aber ich hätte auch noch früher Kontakte aktiv knüpfen sollen. Ich hab erst Investorenkontakte ein Jahr nach der Gründung geknüpft. Das hätte eigentlich direkt mit der Gründung passieren sollen. Nicht nur wenn ich aktiv Fundraise, aber auch um Feedback einzuholen und Beziehungen aufzubauen.

Insgesamt hätte ich auch früher mit dem Netzwerkaufbau starten sollen.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
darüber, wie Gründer:innen bei Business Angels Relevanz gewinnen
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Julius Göllner: „Wenn man sich als Startup dafür entschieden hat, Business Angels aufzunehmen, dann ist natürlich die Frage, wie ich an Business Angels komme und wie ich Relevanz gewinne.

Die erste wichtige Entscheidung dabei ist, wen ihr denn überhaupt als Business Angel dabei haben wollt. Das heißt, welche inhaltlichen Mehrwerte helfen mir außer dem rein finanziellen Part.

Brauche ich da jemanden, der gut in Finance, HR, Sales oder dem Markt ist? Die zweite Frage ist dann: Wie komme ich an den Business Angel ran? Wenn es über eine Empfehlung aus dem Netzwerk des Business Angels ist, dann wird es automatisch höher eingestuft.

Nichtsdestotrotz bekomme ich auch sehr viele Anfragen über LinkedIn zum Thema SaaS und Sales. Die schaue ich mir je nach Zeitpensum auch intensiv an.

Wenn ich ein Pitch Deck bekomme, was ist da für mich relevant?
Eine visionäre Idee, eine gewisse Marktgröße und Relevanz ist entscheidend, wenn man dieses VC-Investment-Game spielt. Der wesentlich größere Teil ist jedoch das Team. Ich denke, je mehr Informationen Startups über sich selber reinschreiben, desto besser.

Da helfen nicht einfach die Logos der Unternehmen aus der früheren Karriere. Mir hilft es viel mehr, wenn ich sehe, dass die Gründer:innen, Kompetenz in dem Thema haben. Umso spannender ist es, auch ins Gespräch zu gehen.

Danach kommt ein Dialog und der ist durch persönliche Interaktion geprägt. Es muss ein gewisses Level an Sympathie auf beiden Seiten geben, sonst funktioniert es über die nächsten 5-7 Jahre nicht. Außerdem muss der Business Angel in einem relevanten Bereich einen Mehrwert liefern können.

Zudem müssen die Gründer:innen mich davon überzeugen, dass das Startup zu einem Unicorn oder einem sehr erfolgreichen Business wird.“

Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, ob die angestrebte Bewertung ins Pitch Deck gehört
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Florin Kutten: „Wir haben die Bewertung nicht ins Pitch Deck geschrieben, weil die sehr lange gar nicht klar war. Die Bewertung haben wir erst in den Gesprächen mit den Business Angels herausgefunden. So grundsätzlich hatten wir eine Idee von der Bewertung und wir haben im Pitch Deck mitgeteilt, wie viel Geld wir suchen, aber die Bewertung haben wir dann in den Gesprächen mit den Business Angels erarbeitet.

Auch jetzt, wo die Bewertung steht, schreiben wir es nicht rein, weil wir da in den Gesprächen heranführen wollen und nicht alles direkt preisgeben wollen. Am Ende ist es so, dass wenn wir direkt mit der Bewertung reingegangen wären, dass dann viele gesagt hätten, dass ihnen die Bewertung zu hoch ist.

Wenn man mit den Business Angels erst redet, sich kennenlernt und dann irgendwann mit einer Bewertung kommt, dann ist es viel einfacher, diese Bewertung oder allgemein eine höhere Bewertung durchzusetzen.“

Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, ob er als natürliche Person oder über eine eigene Holding gegründet hat
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Florin Kutten: „Wir haben als natürliche Personen gegründet und nicht mit einer Holding, weil wir sehr unsicher waren, was das Geschäftsmodell angeht und ob wir es so aufbauen können. Für mich persönlich steht immer noch im Raum, dass ich irgendwann ins Ausland gehe und dann bringt die Holding ja auch nichts.

Am Ende war es auch einfach zu spät, das mit der GmbH musste durchkommen und gemacht werden. Wir hatten da gar nicht mehr so viel Zeit, um uns da richtig zu informieren und da vorher noch eine Holding zu gründen.

Dann haben wir gesagt, dass wir es so lassen. Klar, am Ende hat man deutliche Steuernachteile. Dann wird halt am Ende eine Holding gegründet und bei der nächsten Unternehmung wird es vielleicht anders gemacht.“

Janosch Kühn
darüber, welche konkreten Schritte Gründer beim Thema Marketing gehen können
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Janosch Kühn: „Ich glaube, ein Gründer muss schauen, welcher der richtige Marketingkanal für ihn ist. Als Erstes würde ich an Performance-Marketing denken, dann geht man wahrscheinlich zu Facebook, weil die ja auch Instagram haben.

Da würde ich mit ein paar Hundert Euro testen und schauen, ob es in die richtige Richtung geht. Außerdem würde ich sehr genau auf die Zahlen schauen. Passt es ungefähr, was da passiert? Oder verbrenne ich hier mein Geld und kommt es gar nicht zurück?“