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Stephen Voss über Neodigital

InsurTech Startup-Gründer

über Neodigital

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Stephen Voss: „Die Neodigital ist ein Privatkundensachversicherer und wir sitzen in Neunkirchen im Saarland. Außerdem sind wir in Deutschland registriert und von der BaFin in Bonn lizenziert: Sachversicherungsprodukte, Privathaftpflicht, Tierhalterhaftpflicht, Unfallversicherung, Hausratversicherung, auch Produkte wie Kamera, Smartphone bis hin zum Grill, alles dabei.

Das Besondere ist, dass wir eine voll digitale Versicherungsfabrik sind. Das heißt, dass wir die Produkte so bauen, dass sie möglichst effizient und automatisiert verarbeitet werden können. Das hat den Vorteil, dass es für den Kunden transparent ist und es ein unglaubliches Preis-/Leistungsverhältnis gibt.

Der Kunde erhält ein schnelles, effizientes und transparentes Produkt und wir sind später mit der Technologie auch bereit, nach oben zu skalieren. Für uns ist der Fabrikgedanke ganz weit vorne.“

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Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer
über seine größten Learnings im Fundraising
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Stephen Voss: „Man könnte einiges anders machen, aber es ist jetzt müßig darüber zu spekulieren. Ich habe einen Tipp für alle, die jetzt zuhören: Geht wirklich auf eure Präsentationen rein und bringt euer Thema auf den Punkt. Uns ist am Anfang schwergefallen, auf wenigen Seiten und in wenigen Worten das Modell zu erklären. Es ist so selbstverständlich, wenn man selber präsentiert, dass das ja alles klar ist.

Dein Gegenüber ist im Zweifel nicht aus der Branche und muss in wenigen Minuten verstehen, um was es geht. Daraus muss eine sehr teure Entscheidung getroffen werden, nämlich Geld zu geben. Versucht also wirklich euer Modell, eueren Pitch auf den Punkt zu bringen.

Verprobt ihn mit Leuten, die nicht aus eurer Branche sind und fragt danach nach den Inhalten. Wenn sich die Inhalte mit dem decken, was ihr wiedergeben wollt, dann seid ihr wirklich einen großen Schritt weiter. Das ist meine große Empfehlung.

Daran sind wir nicht gescheitert, aber das eine oder andere Mal hat man gemerkt, dass man sein Gegenüber nicht richtig abgeholt hat.“

Dr. Matthias Brendel
darüber, ob er Vorlagen für das Term Sheet und den Beteiligungsvertrag nutzen würde
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Dr. Matthias Brendel: „Also ich würde empfehlen, alle Vorlagen mit einem Profi durchzusprechen, weil viele Terms, die nicht gründerfreundlich sind, entdeckt man erst auf den zweiten Blick.

Zum Beispiel: Welche Liquidationspräferenz bekommt ein Investor, der bei euch einsteigt?

Alle Vorlagen, die von einem Angel-Syndikat kommen, die achten natürlich darauf, dass sie eine möglichst hohe Liquidationspräferenz bekommen. Wenn ihr die Vorlage schreibt, dann kann es natürlich zu euren Gunsten besser ausgelegt sein. Dann habt ihr als Gründer von einem Exit-Fall mehr, den ihr euch als Gründer auch erarbeitet habt.“

Dr. Matthias Brendel
darüber, welche ungewöhnlichen Themen in den Beteiligungsvertrag gehören
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Dr. Matthias Brendel: „Neben Krankheit und Schwangerschaft sollte auch der Todesfall berücksichtigt werden. Damit will man sich natürlich nicht beschäftigen, also was passiert, wenn einer der drei Gründer stirbt, aber es kann passieren. Da gibt es wichtige Konstellationen, beispielsweise gehen bei einer Ehe die Anteile auf die Partnerin über und dann kann es sehr schnell kompliziert werden.

Da wird ein Rückkaufsrecht für die übrigen Gründer benötigt, damit die die Chance haben, die Anteile im Unternehmen zu halten und operativ handlungsfähig zu sein. So was ist eine Herausforderung für die Gründer, solche Fälle auszudiskutieren, aber man wächst auch daran, weil man sich eben auch dafür absichert.
Uns hat es sehr geholfen, auch den Fall mal durchzudiskutieren und von unserem Anwalt Impulse zu bekommen, was alles passieren kann und auf was man achten muss.“

Maika Kupfer
darüber, was sie anderen Startups empfehlen kann
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Maika Kupfer: „Was können wir anderen Startups empfehlen?
In jedem Fall sollte man frühzeitig viel probieren, viel testen und nachfragen. Das ist auch unser Credo, nicht denken, sondern fragen. Nicht vermuten oder glauben, was der Kunde denkt und sich wünscht, sondern konkret nachfragen, Feedback einholen und das Produkt nach dem Kunden ausrichten und optimieren.

Außerdem sollte man schon von Anfang an mit Marketingstrategien anfangen, Marketing betreiben und erste Kunden gewinnen. Zudem mit den Erfahrungen, die man mit den ersten Kunden macht, das Produkt stetig weiterentwickeln. Das ist auf jeden Fall auch ein Learning, was wir mitgenommen haben und das wir so definitiv weitergeben können.

Frühzeitig viel probieren und mit Marketing anfangen und immer am Kunden ausrichten!“

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
über das Term Sheet
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Simon Lohmüller: „Ein Term Sheet zu haben ist immer sinnvoll. Gerade weil man es häufig von einem Lead-Investor bekommt und dann kann man damit auf andere Investoren und Business Angels zugehen. Oft ist es so, dass das Term Sheet vom Lead-Investor kommt und dann hängen sich andere Investoren mit daran. Ein großer Investor gibt die groben Rahmenbedingungen vor und die anderen Investoren schließen sich in der Regel an.“

Jonathan Spitz
darüber, wie man Kunden als Startup überzeugt
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Jonathan Spitz: „Vor Laserschneidmaschinen haben wir noch andere Proof of Concepts gemacht. Dort waren es teilweiser größere Anlagen und da haben sich mögliche Kunden mehr Gedanken darüber gemacht, falls etwas nicht richtig funktioniert.

Es gibt natürlich auch beim Laserschneiden Kunden, die sich Sorgen darüber machen, dass die Einstellungen nicht ganz richtig sind. Da kann auch Angst um die Maschine mit reinspielen. Normalerweise haben die Maschinen auch einen Schutz, dass sie bei Falschem schneiden, sofort selber mit dem Prozess aufhören. Also ich würde sagen, dass 99 % der Unternehmen keine Probleme sehen.

Wir haben aber natürlich auch schon einige KI-Skeptiker getroffen. Normalerweise können wir ganz gut überzeugen. Wir hatten ein Fall von einem eher skeptischen Maschinenbediener, den wir innerhalb von 20 Minuten mit unseren Ergebnissen überzeugen konnten. Er hat uns dann sehr gelobt, dass wir mit nur drei Einstellungen so eine Verbesserung erzielen konnten.“