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Tom Josczok darüber, wie Startups Investoren mit Impact überzeugen können

Impact Startup-Gründer

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darüber, wie Startups Investoren mit Impact überzeugen können

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Tom Josczok: „Es gibt sehr unterschiedliche Investor:innen, mit sehr unterschiedlichen Ambitionen. Wenn den Gründer:innen der Impact sehr wichtig ist, dann sollten sie das auch in den Gesprächen mit den Investor:innen thematisieren. Für alle Investor:innen ist dieses Thema relevant und wird auch immer relevanter aufgrund der Regulatorik.

Es gibt die sogenannte ESG Policy. Das zwingt in Zukunft, Portfolios in den Bereichen ESG, transparent offenzulegen. Das ist eine Transparenzdatenbank, die in Zukunft dazu führen wird, dass Geld nachhaltig investiert wird.

Dadurch werden nachhaltige Geschäftsmodelle und Startups denen Impact wichtig ist, immer wichtiger, weil die Portfolios darauf achten müssen. Wenn es den Gründer:innen im Kern wichtig ist, dann sollten sie beim Fundraising auch darauf schauen, dass sie sowohl bei den Business Angels und VCs nach Impact Investoren suchen.

Da gibt es in Deutschland und in frühen Phasen immer mehr Investoren, die einen Fokus auf Impact legen.“

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Madeleine Heuts
über internationale Software und Datenschutz
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Madeleine Heuts: „Als die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) rauskam, gab es noch das EU-US Privacy Shield. Das hat es erlaubt, auch Daten in die USA zu transportieren. Dann gab es auch politisch eine große Diskussion darüber, weil es in den USA Gesetze gibt, die es den Behörden erlauben, bei Unternehmen die Daten zu durchsuchen. Das ist mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nicht vereinbar und deshalb wurde das Privacy Shield gekippt. Jetzt gerade beruft man sich dabei darauf, dass es Standardvertragsklauseln gibt.

Darüber herrscht gerade auch eine große Diskussion. Man muss jederzeit damit rechnen, dass auch das gekippt werden kann. Dann steht man natürlich relativ blöd da. Das heißt die Unternehmen, auch die amerikanischen Unternehmen versuchen Walkarounds zu finden, dass das nicht passiert.

Es gibt rechtliche Stimmen, die sagen, dass das relativ wahrscheinlich passiert. Deshalb ist das Beste zu schauen, wenn ihr könnt und in der EU sitzt, dass ihr Tools nutzt, die ebenfalls ihre Server in der EU stehen haben und die deshalb auch bestimmte Zertifizierungen haben. Da geht ihr selber Nummer sicher mit, plus ihr unterstützt natürlich auch wieder lokale Startups, weil es natürlich auch eine riesige Chance ist, Tools in der EU zu bauen, die dem Datenschutz entsprechen.“

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die Funding Slide
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Maximilian Fleitmann: „Gerade bei Frühphaseninvestments ist den Business Angels und VCs das Zahlenwerk gar nicht so wichtig. Das aktuelle Zahlenwerk sollte helfen, Annahmen für die Zukunft zu machen. Grundsätzlich, auf der Investment Opportunity Slide oder Funding Slide trennt sich die Spreu vom Weizen. Als Founder muss man schon einen soliden Plan haben, für das was du verkaufst. Das heißt, dass du als Gründer:in abseits von der Slide ein Financial Model bauen solltest, wo du die Kernannahmen zeigst, auf welchem das Business beruht.

Das kann zum Beispiel sein: Unsere Kernannahme ist, 5 % Conversionrate auf der Website. Das macht natürlich einen großen Impact darauf, wie deine Zahlen auf deinem Business Plan zukünftig aussehen. Wenn du das Financial Model gebaut hast und da vernünftige Annahmen getroffen hast, indem auch der Betrag des Fundraising rauskommt, dann kannst du das für die Funding Slide verwenden. Auf die Funding Slide packst du dann die 3-4 Blöcke drauf, für das du die Funding Summe verwenden wirst und dann weißt du ja auch ganz genau, wo du mit dem Geld hinkommt. Ein Klassiker: Mit den ersten 500.000 Euro Investment werde ich die Firma innerhalb von 12 Monaten auf 50.000 Euro wiederkehrenden Umsatz bringen. Das ist natürlich cool, weil ich mich dann daran messen kann und weiß, wo ich damit hinlaufe.

Ich finde es immer schwierig, wenn eine Zahl der Investitionssumme ausgedacht wird und keine konkreten Annahmen und Gedanken dahinter stecken. Wenn zum Beispiel nur 50 % für Marketing und 50 % für neue Leute angedacht wird. Da müssen schon genauere Konzepte dahinter stehen.

Gehört die Bewertung mit in das Pitch Deck?
Eine Range der Bewertung würde ich auf keinen Fall machen. Das zeigt einfach eine gewisse Unsicherheit. Ich würde persönlich in der ersten Version des Decks nicht reinschreiben, weil die Bewertung in der Regel am Ende in der Verhandlung mit dem Lead-Investor rauskommt. Da würde ich mir als Gründer:in eine gewisse Flexibilität belassen.“

Startup-Gründer Christof Weidl
über den ersten Kontakt mit einem Business Angel
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Christof Weidl: „Ich habe mich auch als Single-Founder darum gekümmert, ein fertiges MVP zu haben. Durch das fertige MVP konnte ich einen Kunden davon überzeugen, sozusagen diesen aus unterschiedlichen Themen zusammengeschusterten Frankenstein mal auszuprobieren.

Die fanden das System an sich, mit dem Wissen, dass es noch kein fertiges Produkt ist, von der Idee her sehr gut. Mit diesem Feedback bin ich dann zum nächsten Kunden losgezogen. Der hat gesagt, dass sowas entstehen muss. Damit bin ich dann auf einen aus meinem näheren Bekanntenkreis zugegangen, der dann gesagt hat: „Ich glaub an dich, mit dem Feedback, hier hast du einen Betrag zu guten Konditionen, leg los!““

John Agricola CEO & Founder bei Onstruc
über Tipps zu Marketing und Sales
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John Agricola: “Weil wir heute viel über das Fundraising geredet haben, würde ich sagen:
Eine Person für das Fundraising und aus unserer Erfahrung mit anderen Startups. Die Startups, die eine extra Person für das Fundraising hatten, die haben auch geraised.

Beim Marketing und Sales das Gleiche. Die Startups, die dafür von Anfang an jemanden hatten, die bekommen dann auch den Sales Bereich gut hin. Wir haben verschiedene Sachen probiert, wir haben mal jemanden angestellt, wir haben Telemarketing probiert, kalte E-Mails ect.. Das hätte man wirklich an Tag 1 machen können. Zum Beispiel Founder Institute (Entrepreneur Schule), die zwingen die Leute noch vor der Gründung eine Facebook Kampagne zu starten, um zu schauen, ob es wirklich so funktioniert.

Das würde ich wirklich im Nachhinein anders machen und wirklich von Tag 1 alles abklopfen. Dafür würde ich mir auch entsprechende Gelder sichern, also zum Beispiel 500.000 Euro fürs Produkt und 500.000 Euro, um es zu verkaufen. Das wäre mein großer Ratschlag. Fangt an, euer Produkt zu verkaufen, bevor es fertig ist. Holt euch das Feedback, bevor es fertig ist, das macht es Hinterher einfacher.

Das haben wir auch schon bei anderen Unternehmen gesehen, dass es sich halt sonst einfach länger hinzieht.

Also unser Tipp: Sales von Tag 1 an!”

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
über ihre Gedanken bezüglich des Investoren-Typs
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Simon Lohmüller: „Ich glaube, am Anfang waren wir sehr offen, was das Thema Fundraising angeht. Wir hatten keine bestimmte Konstellation im Kopf, wie das Fundraising und das Investoren-Konsortium
sein muss. Das hat sich während des Fundraising-Prozesses herauskristallisiert, dass ein Zusammenschluss mit einem VC und mehreren Business Angels das Beste ist.

Warum genau wollten wir das?
Ich denke, ein größerer VC als Lead-Investor ist immer ganz gut, der auch die Due Diligence durchführen kann und dafür auch die personellen Kapazitäten hat. Die Business Angels sind dann gut, um sich ein bisschen mehr Expertise mit ins Startup zu holen. Jemand, der einen bei bestimmten Fragen einfach unterstützen kann, der vielleicht schon selbst ein Startup gegründet hat und da einfach viel Erfahrung hat.

Das ist etwas, was den großen VCs tendenziell eher fehlt, bei den Business Angels aber mehr vorhanden ist.“

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
über Background Checks zu potenziellen Investoren
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Christian Ritosek: „Wir haben natürlich Background Checks zu unseren Investoren durchgeführt. Jeder gute Investor wird euch sagen: “Schaut euch mein Portfolio auf meiner Seite an, sucht euch 2-3 Startups raus und ich mache euch eine Intro.” Das hat den Vorteil, dass man mit Gründer:innen spricht, die auch mit dem Investor zusammengearbeitet haben. Da bekommt man einfach schon viel raus.“