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Tom Josczok über die Hürden von der Stiftung Wirkungsanteil

Impact Startup-Gründer

Tom

über die Hürden von der Stiftung Wirkungsanteil

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Tom Josczok: „Momentan ist es so, dass die Lösung, die wir etablieren, im deutschen Markt noch nicht so bekannt ist. Es gibt internationale Organisationen in anderen Ländern, die das gleiche Modell wie wir verfolgen. Das heißt, eine Hürde ist, dass wir die Bekanntheit und Relevanz für das Thema erhöhen müssen.

Wir sind eine Non-Profit-Organisation und wir sind selber nicht auf klassisches Fundraising angewiesen. Trotzdem sprechen wir mit vielen Investoren, um uns Feedback einzuholen, für das Modell. Da haben wir größtenteils positives Feedback bekommen, auch so wie wir das Modell für uns gebaut haben.“

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Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
über den Umgang mit "Neins" im Vertrieb
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Julius Göllner: „Mit “Neins” muss man im Leben per se umgehen lernen. Das findet im normalen sozialisierungsprozess an, dass man nicht zu jeder Party eingeladen wird und den einen oder anderen Korb von einem Partner im privaten bekommt.

Da muss man einfach reflektieren und sich mit auseinandersetzen, weil das im Business auch passieren wird und gerade im Sales sehr häufig vorkommt. Es gibt verschiedene Techniken, wie man sich dagegen abhärten kann. Zum Beispiel bestellt man in einem Schnellrestaurant ein Produkt, was sehr lächerlich ist und es da nicht gibt. Also man bestellt ein Döner bei McDonalds. Wenn man das 20x gemacht hat und die Reaktion der Person an der Kasse beobachtet, dann bekommt man so ein bisschen die Scheu vor dem Ansprechen der Leute und mir passiert etwas negatives.

Das ist einfach ein Lernprozess für die eigene Persönlichkeit. Die zweite wichtige Komponente im Sales ist eine intrinsische Neugier und dauerhafte Motivation. Also ich glaube man muss sich ein bisschen davon loslösen, dass ein Kunde das Produkt kauft oder er kauft es nicht. Sondern man kann aus der Kommunikation mit einem potenziellen Kunden eigentlich auch immer etwas positives für sich mitnehmen.

Die Person ist nicht nur ein Käufer, sondern auch eine spannende Persönlichkeit. Selbst wenn er das Produkt nicht kauft, kann man in jedes Gespräch mit Neugier reingehen und persönlich etwas lernen. Das macht langfristig einen sehr guten Verkäufer aus, das er sich nicht nur durch die Zahlen motiviert, sondern auch bei Neins mit einer positiven Erfahrung rauszugehen. Es findet sich in jedem Gespräch ein Punkt, aus dem man lernen kann und die einen persönlich besser macht.

Die Frage ist, ob ich so da drauf schaue oder ob ich negativ da drauf schaue. Die guten Verkäufer schauen da immer positiv drauf.“

Dr. Matthias Brendel
über das Reporting
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Dr. Matthias Brendel: „Bei der Erstellung der Reportings versuchen wir möglichst die Tools anzubinden, die wir sowieso im Einsatz haben. Wir nutzen die Zahlen direkt aus der betriebswirtschaftlichen Analyse, die der Steuerberater ohnehin erstellt. Bei den Umsatzzahlen schauen wir direkt in unsere Backend-Systeme und schauen an, welche Rechnungen wir erstellt haben und wie sich die einzelnen Kunden entwickeln.

Im Sales Bereich zeigen wir über Pipedrive, wie viele Kunden wir gerade in welcher Phase des Funnels haben. Welche sind dort besonders spannend? Wir versuchen da wirklich den Aufwand gering zu halten. Wir stellen alles in einer PowerPoint zusammen und machen hinterher ein PDF davon, welches wir verteilen.

Da gibt es ein Framework, damit es für die Investoren auch leicht zu lesen ist. Das ganze machen wir in Stichpunkten, also kein ausformulierter Fließtext, weil das aus unserer Sicht der effizienteste Weg ist. Dabei hilft uns Gründern, dass wir alle eine Konzernvergangenheit haben. Das heißt, wie man so Gremien und Stakeholder bespielt, haben wir alle im Konzern über Jahre gelernt. Deswegen bekommen wir da von unseren Investoren auch immer ein ganz gutes Feedback.“

John Agricola CEO & Founder bei Onstruc
über die Due Diligence aus Sicht von Gründer*innen
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John Agricola: „Wenn du ein junges Startup hast, hast du nicht viel Due Diligence, weil du nicht viel zu zeigen hast. Das heißt Google Drive anlegen und alle Dokumente rein. Eigentlich alles was ihr habt, gehört da rein: Wenn ihr Wandelanleihen habt, wenn ihr eine Satzung habt, Verträge mit einem Steuerberater. Arbeitsverträge sind auch ganz wichtig, dass man sieht, was ihr euch auch selber auszahlt.

Unserer Erfahrung nach wollen Angels mehr sehen, dass es da ist. Inhaltlich ist es nicht so interessant, weil ihr keine Bilanzen habt. Wichtig ist, dass das was angefordert ist, da ist. In der Regel tun sich die Angels ein oder zwei Kleinigkeiten rauspicken, die sie dann überprüfen wollen. Vielleicht hat irgendetwas auch ihre Aufmerksamkeit erregt und das schauen sie sich dann genauer an. Für Statistiken kann man nochmal in Google Analytics reinschauen. Die meisten Business Angels waren da entspannt, solange man dann die kleinen Details, die abgefragt wurden dann auch wirklich liefern konnte.“

Agrar-Tech Startup-Gründer
über sein Netzwerk
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Lasse Dumstrei: „Wenn man die Haustür verlässt, da ist das Netzwerk vorhanden. Also im realen Leben, da habe ich auf verschiedenen Event die Leute kennengelernt und ich würde auch von mir behaupten, dass ich jemand bin, der an der Bar steht und mit Leuten quatscht. Dementsprechend sind das verschiedene Startup-Events, die es dort gibt und wo ich mein Netzwerk erweitert habe. Dann gibt es verschiedene Pitch-Events, wo man Leute kennenlernt. Außerdem ist es ganz klassisch LinkedIn, wo ich mich mit Leuten connected habe und ins Gespräch gekommen bin.

Des Weiteren sind es Business Netzwerke, bei denen ich Member bin. Also ich würde sagen, dass es ganz viele verschiedene Möglichkeiten gibt, um sein Netzwerk zu erweitern. Mein Grundnetzwerk würde ich auch daraus begründen, dass ich schon an vielen verschiedenen Orten gelebt und dort natürlich unterschiedlichen Menschen kennengelernt habe.

Du bist ja immer eine Version deines Umfelds und deine Persona wird von deinen Personen um dich rum geprägt. Dementsprechend bin ich gerade in dem Startup-Kontext und habe gerade total viele Founder um mich rum. Da haben wir die gleichen Interessen, Probleme und Fragestellungen, über die wir uns austauschen.“

Tobias de Raet Lindenpartners
über den richtigen Zeitpunkt der Gründung der Gesellschaft
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Dr. Tobias de Raet: „Ein klassischer Zeitpunkt, zu dem man eine Gesellschaft gründen sollte ist, wenn man nach außen auftritt. Das hat den Hintergrund der persönlichen Haftung. Wer keine Gesellschaft im Rücken hat, der haftet erst mal persönlich. Der ist möglicherweise, wenn er mit mehreren zusammen gründet, im Rahmen einer GbR tätig und hat nicht das Privileg der Haftungsbeschränkung.

Das heißt, die Gründung einer Kapitalgesellschaft, die den Vorteil der Haftungsbeschränkung hat, der ist dann erforderlich, wenn man nach außen auftritt, Kunden hat oder sonstige Verträge mit Dritten hat.

Der zweite wichtige Punkt, über dem man sich Gedanken machen sollte ist, wenn man anfängt, etwas zu entwickeln, was irgendeinen Wert schafft. Klassischerweise programmiert man etwas, es sind zum Beispiel zwei Gründer, die vor sich hin programmieren. Irgendwann sagen sie, dass sie eine Gesellschaft gründen wollen. Dann ist es schwierig, das schon Geschaffene in die Gesellschaft zu übertragen.

Es mag gar nicht so schwierig klingen, aber besonders steuerrechtlich kann es eine Herausforderung sein. Solche Themen sollte man frühzeitig bedenken. Ein zweiter Punkt, der dafür spricht, eine Gesellschaft zu gründen, bevor man etwas schafft ist, auch Streit zwischen den Gründern zu vermeiden. Häufig kommt es dazu, dass sich Gründungsteams in einer frühen Phase erst mal finden müssen und es passiert auch, dass jemand ausscheidet.

Da ist es einfacher, wenn man es in einem formalen Setting der Gesellschaft hat und nicht einen Streit zwischen drei Privatpersonen hat. Das ist auch etwas, wo Investoren drauf schauen. Wenn ein Gründungsmitglied ausgeschieden ist, der einen wichtigen Teil des Codes programmiert hat, dann kann es ein Deal Breaker sein, weil manchmal nicht sicher ist, ob das dann in der Gesellschaft liegt oder beim ausgeschiedenen Gründer.“

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
über qbilon
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Simon Lohmüller: „Mein Name ist Simon Lohmüller und ich bin einer der vier Gründer von der qbilon GmbH. Die qbilon GmbH ist ein Software-Startup und wir entwickeln eine SaaS-Plattform für Großunternehmen, um hybride IT-Landschaften zu erfassen, zu analysieren und zu optimieren.

Das heißt, dass wir Daten von Unternehmen abgreifen, die Daten in einer großen IT-Landkarte aufbereiten und den Unternehmen dann sagen, wie sie ihre Daten bezüglich Kosten oder Sicherheit optimieren können.“