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Tom Josczok über über die Stiftung Wirkungsanteil

Impact Startup-Gründer

Tom

über die Stiftung Wirkungsanteil

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Tom Josczok: „Mein Name ist Tom Josczok und ich bin der Co-Founder und Geschäftsführer der Stiftung Wirkungsanteil und wir unterstützen Startups mehr Impact zu erzeugen, indem sie einen kleinen Teil ihres Equities für ein soziales Anliegen abgeben.

Der Wirkungsanteil ist eine virtuelle Beteiligung, ähnlich wie eine Mitarbeiterbeteiligung und das Gründungsteam entscheidet gemeinsam, wenn sie diesen Wirkungsanteil eingehen wollen und arbeitet weiter an ihrem Startup, an ihrem Produkt und der Lösung.

Wir unterstützen die Startups durch passende Angebote, wie sie auch in anderen Punkten ihren Impact erhöhen können. Wenn es zu einem erfolgreichen Exit kommt, dann gehen die Erlöse aus diesem Wirkungsanteil an gemeinnützige Projekte. Die Gründer entscheiden mit unserer Beratung, wo die Erlöse hingehen sollen.

Ich begeistere mich für das Thema, weil ich glaube, dass wenn wir mehr Leute dazu bringen wollen, etwas Gutes zu tun, brauchen wir einfache Lösungen, die schnell umsetzbar sind und die Leute auch motivieren, heute und jetzt damit anzufangen. Wir brauchen ganz viele verschiedene Lösungen, um mehr Brücken hin zu einem ökonomischen System zu bauen, was für die gesamte Gesellschaft funktioniert.

Mit denen wir auch Brücken zwischen den einzelnen Bereichen bauen, sowohl zwischen Gesellschaft und Startup, als auch Politik, zwischen Impact Startup und klassischem Startup oder Social Entrepreneurship. Diese Welten müssen näher zusammenrücken!“

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Tobias de Raet Lindenpartners
darüber, ob man dem Anwalt der Investoren vertrauen kann
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Dr. Tobias de Raet: „Die klare Antwort darauf ist NEIN!

Ich darf immer nur meinem eigenen Anwalt vertrauen. Das sage ich nicht nur deshalb, weil wir Anwälte gerne auf vielen Seiten tätig sind und Geld verdienen. Anwälte sind Interessenvertreter und das müssen sie von Gesetzeswegen sein. Ich kann keinen Anwalt haben, der die Interessen der Gründer, Investoren und Gesellschafter vertritt. Das dürfen Anwälte nicht, da sie nur eine Partei vertreten dürfen. Oder Parteien, die gleich gerichtete Interessen haben.

Das ist wichtig zu wissen. Wenn ein Business Angel zu mir kommt und sagt, dass er einen erfahrenen Anwalt an der Seite hat, der die Verträge aufsetzen kann. Macht so was als Gründer nicht, so was kann gefährlich werden. Der Anwalt kann von mir aus die ersten Entwürfe machen, wobei ich auch davon abraten würde. Aber habt einen eigenen Vertreter, der sich unabhängig die Dokumente anschaut und mit euch darüber spricht.

Was ist aus Sicht der Gesellschaft und der Gründer wichtig? Zu einem späteren Zeitpunkt können die Interessen der Gesellschaft und der Gründer auseinanderlaufen. Wenn ich Startups in einem Late-Stage-Bereich habe, Series C, D, dann sage ich Gründern auch, dass sie sich eigene Anwälte für ihr Gründerrecht nehmen sollten.

Ich bin Anwalt für die Gesellschaft und entwerfe für die Gesellschaft Dokumente. Ich darf aber nicht die Interessen von den Gründern als Privatperson vertreten. Wenn es am Anfang noch keine Investoren gibt und es nur die beiden Gründer sind, dann ist es etwas anderes.

Achtet auch darauf, dass, wenn es Konflikte zwischen den Gründern gibt, dass der Anwalt nicht beide Seiten vertreten darf. Das heißt nicht, dass sich jeder Gründer am Anfang direkt mit einem eigenen Anwalt bewaffnen muss, aber man sollte im Auge behalten, ob sich Interessenkonflikte zwischen den Gründern auftun. Wenn es so ist, dann sollte man zumindest offen darüber reden. Auch wenn Regelungen unterschiedlich für die Gründer sind.

Also immer darauf achten, wer meine eigenen Interessen vertritt. Wichtig ist auch, dass die Gesellschaft schon aus dem Grund einen Anwalt haben, dass sie den Prozess in der Hand behält. Wenn Investoren den ersten Entwurf für einen Vertrag machen, ist es immer ungünstig. Für die Gründer ist es taktisch und kommerziell sinnvoller, wenn sie den ersten Entwurf machen. So kann der Prozess in eigenen Händen gehalten werden und es ist kein Investor, der einem was aufzwingt.

Das ist am Anfang immer so eine Hürde, weil man denkt, dass man sich das Geld für einen Anwalt sparen kann. Ja, man sollte am Anfang nicht sein halbes Budget für seinen Anwalt raushauen und darum geht es auch gar nicht, aber zu großes Sparen bei der Rechtsberatung kann später auch teuer werden.

Da sollte man am Anfang offen mit seinem Anwalt sprechen und sagen, dass man ein begrenztes Budget hat. Was sind die Punkte, bei denen wir uns auf jeden Fall beraten lassen sollten und da findet man in der Regel immer ein Kompromiss. Auch Anwälte haben Interesse an langfristigen Geschäftsbeziehungen.

Aber die Antwort auf die Frage ist auf jeden Fall NEIN, den Anwälten meiner Investoren sollte ich nicht vertrauen!“

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die Traction Slide
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Maximilian Fleitmann: „Unternehmertum ist ja ein bisschen so, dass man sich immer weiter vorantastet. Da gibt es viele Hoch- und Tiefpunkte. Das wichtige ist, dass das lange Lineal so nach oben und in die richtige Richtung zeigt. Die Traction Slide ist dafür perfekt geeignet. Zum einen kann man zeigen, wo man schon erwähnt wurde. Zum Beispiel in der Presse, um die Reichweite im Markt und auch für den Markt zu präsentieren.

Zweites auch, was ich schon in meiner Startup-Tätigkeit gelernt habe. Das geht mit einer These und was ich daraus gelernt habe. Diese Learnings sollte man in die Traction Slide einbauen.

Weitere Punkte, die Investoren immer gerne sehen sind Userwachstum, Umsatzwachstum und all diese Metriken. Auch für mich als Gründer:in ist es eine wichtige Übung zu überlegen, welche Metriken ich mir zum Beispiel jede Woche anschaue. Dabei auch eine Reduktion auf 3 bis 5 Metriken und nicht irgendwie anfangen jeden Google Analytics Report auf die Traction Slide zu ballern. Sondern wirklich wieder Fokus auf das Wesentliche.

Das wichtigste ist das Verständnis des Problems und der Buying Persona, die dahinter steht. Zum Beispiel durch Interviews, Absichtserklärungen und danach Beta-Customer.

Was ist mit Vanity Matrics, Followers und Page Visitors?
Sie können auf die Slide drauf. Ich würde mich aber immer fragen, was die Aussage dahinter ist. Wenn ich damit zeige, dass ich in den letzten 5-6 Monaten damit eine Community aufgebaut habe, die sehr an dem Problem interessiert ist, dann ist es richtig gut und sollte auf der Slide stehen. Wenn ich aber einen Instagram-Account habe, der nichts mit dem Problem und der Buying Persona zu tun hat, dann weiß ich nicht, ob es so einen Mehrwert bringt.“

Jonathan Spitz
darüber, wie peinlich das erste Produkt war
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Jonathan Spitz: „Es geht nicht nur darum, ob es peinlich ist oder nicht. Ich glaube da, muss man ein bisschen ins Risiko gehen und frühzeitig auf Kunden zugehen. Wenn ich nur alleine vor mich hin entwickle, dann entsteht sicher nicht das richtige Produkt. Das sehen wir auch mit den Erfahrungen, die wir mit potenziell neuen Kunden machen.

Wir sehen wie Kunden unsere Lösung nutzen und das ist sehr unterschiedlich. Es gibt eine große Diskrepanz zwischen dem, was wir am Anfang für wichtig erachtet haben und dem, was wirklich zählt. Deshalb geht es meiner Meinung nicht darum, ob es peinlich ist oder nicht, sondern viel mehr darum, ob es richtig und genutzt werden kann. Dafür muss ich auf jeden Fall mit Kunden sprechen.“

Fabio Hildenbrand
darüber warum er sich für Investoren entschieden hat
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Fabio Hildenbrand: „Die Entscheidung für Investoren begründet sich bei uns erstmal anhand des Geschäftsmodells. Wir sind eine Wette eingegangen, als wir innerhalb der Pandemie ein Reise-Startup gegründet haben. Da war direkt ersichtlich, dass wir in den nächsten Monaten keinen Umsatz machen werden. Und wenn doch, dann eben nur sehr geringen Umsatz.

In der Reisebranche ist es zudem sehr schwierig, etwas Neues auf den Markt zu bringen. Da passiert so viel die ganze Zeit, aufgrund der Größe des Marktes. Daher war das unsere Chance in der Pandemie einzusteigen und das ging eben nur mit Fremdkapital am Anfang.

Was den Druck angeht der dabei entsteht, habe ich diesen persönlich eher als positiven Druck empfunden. Man hinterfragt viel mehr durch beispielsweise das Aufstellen des Reportings. Unter anderem reflektiert man mehr, welche Information man an Investoren rausgeben kann. Man hört auch einen Ticken weniger auf sein Bauchgefühl und mehr auf die Daten, da man Entscheidungen nun auch rechtfertigen muss. Deswegen empfinde ich den Druck von Investoren eher als positiv.

Natürlich, ist das aber auch stark von einer guten Investorenauswahl abhängig. Falsche Investoren können das Startup kaputt machen. Dabei kann zu viel Druck und falsche Erwartungen das Startup in eine falsche Richtung lenken. Das ist die Aufgabe von meinem Co-Founder und mir, die richtigen Investoren auszuwählen, die uns im Endeffekt weiter helfen. Im Idealfall wirken diese positiven Druck und nicht negativen Druck auf uns aus.“

Dr. Matthias Brendel
darüber, woher die Vorlagen für das Term Sheet und den Beteiligungsvertrag stammen
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Dr. Matthias Brendel: „Wir haben unsere Vorlagen von unserem Anwalt, also von KPMG Venture Services. Die Unterlagen haben für unseren Fall selbst für uns erstellen lassen. Das ist ganz wichtig, man bekommt so was ja zum Beispiel auch bei GESSI, allerdings sind die dort immer sehr investorenfreundlich.

Wenn man gründerfreundliche Terms haben will, dann muss man sie selbst machen. Wir haben es gemacht und wir sind sehr zufrieden. Bisher haben auch alle unseren 20 Business Angels diese Terms akzeptiert.“

Fabio Hildenbrand
über was er rückblickend betrachtet beim Fundraising anders machen würde
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Fabio Hildenbrand: „Ich hab ziemlich früh viel mit dem Personal Branding angefangen. Rückwirkend hätte ich das noch früher anfangen sollen.

Aber ich hätte auch noch früher Kontakte aktiv knüpfen sollen. Ich hab erst Investorenkontakte ein Jahr nach der Gründung geknüpft. Das hätte eigentlich direkt mit der Gründung passieren sollen. Nicht nur wenn ich aktiv Fundraise, aber auch um Feedback einzuholen und Beziehungen aufzubauen.

Insgesamt hätte ich auch früher mit dem Netzwerkaufbau starten sollen.“