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Dörte Kaschdailis über Erfahrung mit ostdeutschen Gründer:innen

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über Erfahrung mit ostdeutschen Gründer:innen

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Dörte Kaschdailis: „Ich habe ja eine Biografie, die mit sehr vielen Ostdeutschen aus meiner Generation ähnlich ist. Wir waren ja ein Arbeiter- und Bauernstaat und ich komme natürlich aus einer Arbeiterfamilie. War auch das erste Kind in der Familie, die tatsächlich Abi gemacht hat und studiert hat. Wo dann alle gesagt haben, mach doch eine Ausbildung.

Was da eine Spezialität in der Erfahrung ist, diesen Weg ohne Hilfe zu bestreiten. Also Hilfe nicht nur in finanzieller Sicht, sondern auch in intellektueller Art. Sich alles selbst zu erarbeiten und sich irgendwie komisch und fremd zu fühlen. Also ich weiß noch genau, wie ich 1996 in den Westen gegangen bin und mich so ein bisschen wie ein Fremdkörper gefühlt habe. Das bringt dann eine hohe Empathie für Gründer:innen, die häufig mit nichts außer einer guten Idee starten.

Die sich vieles selber erarbeiten müssen und sich vielleicht im Investor:innenumfeld wie ein Fremdkörper fühlen. Dann sitzen da die ganzen reichen Mittvierziger und ich bin hier so eine kleine Gründer:in. Man hat da einfach eine hohe Form der Empathie. Das gilt aber nicht nur für Ostdeutsche, da sehe ich auch viele Menschen mit anderer regionaler Herkunft.

Ich glaube, das ist für gut reflektierte Ostdeutsche Mittvierziger hier ein großer Asset. Wir nennen es ja diese Transformationskompetenz, das am eigenen Leib durchlebt zu haben und sich erarbeitet zu haben.“

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Business Angel Maria-Johanna Schaecher
drüber, wie sie den Markt validiert
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Maria-Johanna Schaecher: „Ich würde jedem Business Angel empfehlen, zunächst in die Bereiche zu investieren, die er vom Hintergrund her kennt. Es ist sehr schwierig, sich in einen ganz neuen Markt einzuarbeiten. Ich nehme jetzt mal das Beispiel Healthcare, ein extrem regulierter Markt mit sehr vielen Herausforderungen und Anforderungen, was eben das Implementieren eines neuen Geschäftsmodells betrifft. Und wenn man den Markt nicht kennt und die Player nicht kennt, dann kann man eigentlich nicht fundiert entscheiden. Ich würde es auch bezweifeln, dass man sich mit zwei Stunden Internetrecherche so einarbeiten kann, dass man eben alles kennt.

Insofern wäre meine Empfehlung für einen neuen Business Angel zunächst mal in die Bereiche zu investieren, wo man sich bereit auskennt oder eben ansonsten, sich mit anderen Business Angels zusammenzutun und in Netzwerken sich entsprechend zu engagieren, mit anderen Netzwerkpartnern sich austauschen. Das ist dann sicherlich die beste Idee, aber es gibt nicht das nullachtfünfzehn Schemata oder die nullachtfünfzehn KPIs, die einem helfen, ein Start-up so zu durchdringen, dass man am Ende des Tages das Risiko einschränkt.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über sein Umgang mit Krisen
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Nikolaus D. Bayer: „Als nicht operativer Business Angel bin ich nicht im Tagesgeschäft involviert. Ich habe keine formale Rolle, ich bin kein Geschäftsführer, kein Mitarbeiter im Unternehmen.

Als Business Angel Investor wirkt man natürlich durch sein Wort. Man hat im Regelfall keine beherrschende Mehrheit in der Gesellschafterversammlung. Also kann man nur mit Argumenten beeinflussen und ich denke, das sollte man auch tun. So kann man vor möglichen Problemen so früh wie es geht warnen und die Co-Investoren in dem Thema mit an Bord zu holen. 2, 3 oder 4 Stimmen sind immer mehr als eine Einzelmeinung.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über seinen Rat an Business Angels und Gründer:innen
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Ein Punkt, der mir als Anwalt wichtig ist: Für mich ist es ganz wichtig, dass sich die Gründer:innen mit den Business Angels in irgendeiner Weise schriftlich zusammengefunden haben. Von mir aus kann es auf dem Bierdeckel sein. Es muss aber in irgendeiner Art und Weise dokumentiert sein, weil man doch immer wieder sieht, dass diese Handschlagvereinbarungen nicht ausreichen. Ich bin ja in Hamburg und hier sagt man: “Handschlagvereinbarungen reichen aus”.

Unter hanseatischen Kaufmännern gilt es wie ein schriftlicher Vertrag. Das mag sein, aber blöderweise kann sich dann keiner mehr so an die genauen Einzelheiten erinnern und keiner kann sie nachweisen. Deshalb tendiere ich immer dazu, ohne den Bierdeckel geht es nicht. Den braucht ihr und auf dem muss auch jeder Business Angel stehen.

Natürlich kann es auch gerne ein bisschen mehr als nur ein Bierdeckel sein, es muss jetzt aber auch kein 100-seitiger Vertrag sein. Das Dokument, sozusagen das Grundgesetz des Gründerteams und der Angels, auf das muss man Wert legen und es muss atmen können, aber es muss schriftlich da sein.

Da müssen Erwartungshaltungen drauf stehen und da muss draufstehen, was man bekommt, wenn man diese Erwartungshaltung erfüllt. Auch das, was passiert, wenn man sie nicht erfüllt.“

Business Angel Ingo Weber
über Follow-on Investments
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Ingo Weber: „In der Regel ziehe ich bei Folgeinvestments mit. Insbesondere, damit ich nicht verwässert werde und um bei der Liquidationspräferenz nicht weiter runterzurutschen. In der Regel ist es bei einer Folgeinvestition so, dass derjenige, der die Folgeinvestition gemacht hat, auch als Erstes wieder rauskommt und oben an der Liquidationspräferenz ist.

Häufig ist es so, dass man verwässert wird, wenn man bei Folgeinvestments nicht mitzieht. Deswegen kann ich nur empfehlen, da mitzuziehen. Auch vor dem Hintergrund, dass irgendwann bei der Series A oder B, man als Angel Investor lästig wird und man durch VCs im Rahmen eines Secondaries rausgekauft wird. Kann aber ganz ordentlich ins Geld gehen, wenn die Bewertung da relativ steil nach oben geht. Das kann schnell mal in 6-stellige Beträge gehen, die man dann für Folgefinanzierungen braucht.

Letzterer Punkt, dann höre ich auf. Ich würde nicht mitziehen, wenn es nur interne Runden gibt und man es nicht schafft, externe Investoren zu gewinnen. Dann gibt es auch Gründe dafür, warum niemand Neues fresh money mit reingibt.“

Business Angel Jana Moser
darüber, warum eine Bewertung von Startups problematisch ist
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Jana Moser: „Ich glaube, das Thema Startup-Bewertung ist eines der schwierigsten Themen in der Startup-Branche und bei den Investoren. Ich bin selbst erst seit 3-4 Jahren Business Angel und ich habe mich am Anfang versucht, mit dem Thema zu beschäftigen, bin aber auch eher gescheitert.

Ich beschäftige mich damit wie folgt: Ich schaue mir das Geschäftsmodell erst mal an und schaue, was denn generell im Umsatz pro Jahr in einem Unternehmen möglich ist, mit dem Set-up, was sich das Startup vorgestellt hat. Um dann weiter zu überlegen, mit welchen Aufwänden und wie kompliziert ist es da, eine Skalierung hinzubekommen. Wie viel Manpower muss ich da reinstecken, damit ich auch zu höheren Beträgen komme.

Da setze ich dann mit der Bewertung an und überlege, wie viel das Unternehmen im Jahr an Umsatz erbringen kann. Was ist in den nächsten Jahren auch an Skalierung möglich, usw.. Die Millionen- und Milliarden-Bewertung, die man klassisch aus dem Fernsehen kennt, damit hat ein Business Angel in der Pre-Seed- oder Seed-Runde nichts zu tun.

Dementsprechend sollte man sich auch hier nicht von Startups blenden lassen, die sagen, dass sie 2-3 Millionen in der Pre-Seed- oder Seed-Runde Wert sind.“

über das Schönste am Angel Investing
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Tim Schumacher: „Als Angel wird einem ermöglicht, mit tollen und jungen Menschen zusammenzuarbeiten, die für ein Thema brennen und ein Unternehmen gründen. In der Regel machen Gründer:innen bestimmte Sachen sehr gut, sodass ich auch von meinen Gründer:innen richtig viel lernen kann. Damit bleibe ich auf der Höhe der Zeit, was ganz viele tolle und unterschiedliche Themen angeht.“

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