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Stefan Müller über die Auswirkungen von wenigen Gesellschafter:innen im Startup

Erneuerbare Energie Business Angel

über die Auswirkungen von wenigen Gesellschafter:innen im Startup

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Stefan Müller: „Ich habe meine ersten Investments alleine gemacht. Da bin ich auf die Nase gefallen, das war nicht gut. Ich habe einfach gemerkt, dass so ein Counterpart gefehlt hat. Der mich auch ein bisschen runterholt und sagt, wenn ich die Gründer:innen vielleicht überfordere. Wenn mir zum Beispiel alles nicht schnell genug geht. Und deshalb ist es meiner Meinung nach gut, wenn man eine Gruppe von Angels hat und das kann auch ein großer Vorteil für die Gründer:innen sein. Jetzt ist natürlich die Frage, was die richtige Größe ist.

Da kann man viel hin und her philosophieren, es hat auch viel mit dem Markt, dem Produkt, der Idee und dem Segment zu tun. Ich bin im Moment in 6-7 Firmen investiert, die alle zwischen 4-6 Investor:innen haben. Ich denke, das ist eine richtig gute Größe. Man kennt sich bei der Größe noch, man kann sich austauschen und man muss nicht monatelang einen Termin suchen, sondern man kann die Leute auch mal schnell anrufen. 4-6 Investoren ist die richtige Größe, es kann auch mal eine kleinere Runde sein, alles was drüber ist, wird kompliziert.“

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Business Angel Sylvia Tantzen
darüber, welche Maßnahmen ein Startup treffen kann, um ein gutes Costumer Success Management voranzutreiben
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Sylvia Tantzen: „Da gibt es diverse Maßnahmen, die vielleicht auch nicht immer zur richtigen Zeit funktionieren. Beispiele sind, mit den wichtigen Kunden, die einen nach vorne bringen, natürlich alle paar Monate ein Steuerungsmeeting zu machen. Also wirklich auch im besten Fall vor Ort, bei dem Kunden gemeinsam mit dem Kunden zu überlegen, was gut war und was verbessert werden kann.

Dann das Thema regelmäßige Webinare anzubieten. Was gibt es noch Neues in einem Produkt und was könnte für die Kunden relevant sein. Das sind wichtige Themen. Außerdem bin ich ein ganz großer Freund davon, letztendlich mit den Kunden essen zu gehen. Sei es mittags oder am Abend. Am besten holt man vor Ort auch andere Kunden dazu, um sich auszutauschen und auch die Kunden können sich untereinander austauschen.

Das sind Möglichkeiten. Ich habe damals auch eine Art Kundenbrief erstellt. Also wirklich auch so eine Art Zeitschrift verschickt und überlegt, was es Neues gibt. Da habe ich das Team vorgestellt und alles, was das Unternehmen auch menschlich macht. Damit man die Kunden letztendlich noch näher an seine Dienstleister bindet.

Was es zudem auch gibt, sind Roadshows, die man halten kann. So kann man mehrere Kunden gemeinsam zusammen holen und über ein gewissen Thema sprechen, um ein Thema nach vorne zu bringen. Vielleicht kann man dann auch Pilotkunden finden, die bei einem neuen Produkt dabei sind.

Oder jetzt auch eher im B2B-Bereich, wurde die Software bei der Firma, wo ich gearbeitet habe, im Kundencenter eingesetzt und die Agenten im Callcenter haben mit dieser Software gearbeitet. Was wirklich gut auf beiden Seiten ankam, war, dass die Entwickler vor Ort neben einem Agenten saßen und ein Tag über die Schulter geschaut haben. Da gab es so viele Erkenntnisse sowohl für die Agenten, als auch für die Entwickler. Das ist so ein sehr positives Beispiel.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
darüber, welche Risiken Gründer bergen, die immer noch fest in einem anderen Unternehmen angestellt sind
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Gwendolyn Schröter: „Da gibt es eine ganz klare Antwort. Das ist echt schwierig und ich kann es natürlich verstehen, dass es so ist. Die Gründer und Gründerinnen, mit denen man es als Business Angel zu tun hat, sind noch relativ jung dabei. Sie kommen aus den verschiedensten Hintergründen und müssen sich in irgendeiner Form finanzieren.

Es ist ein großer Vorteil, wenn Gründer:innen diesen Druck nicht haben, aber gerade wenn man im Pre-Seed unterwegs ist, dann ist das häufig der Fall. Nichtsdestotrotz, in dem Moment, wo ich in Finanzierungsrunden nach Investoren suche, tue ich es ja auch, um das Unternehmen auf solidere Beine zu stellen. Da sucht man ja auch nach Geld, um sich selbst zu finanzieren.

Deshalb sollte spätestens, wenn das Investment eingegangen ist, der Zeitpunkt sein, wo sich die Gründer:innen 100 % dem Startup widmen. Das hat unterschiedliche Gründe. Zum einen baut man da eine ganz andere Geschwindigkeit auf und in dem Moment, wo ich die alte Tür verlasse und die neue Tür erfolgreich betrete, da bin ich nochmal ganz anders motiviert, als wenn ich noch nebenher andere berufliche Verpflichtungen habe. Das klingt zwar auch hart, aber wenn ich ein Unternehmen gründe, dann brenne ich dafür und ich tue alles dafür, dass ich mich zu 100 % auf dieses Thema stürzen kann.“

Business Angel Benjamin Minack
darüber, was er gerne früher gewusst hätte
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Benjamin Minack: „Alle die Dinge, die mich da als Angel immer wieder überraschen, sind alles Dinge, die nicht spezifisch aus dieser Funktion heraus kommen. Das sind Dinge, die ich auch in anderen Organisationen schon kennengelernt habe. Ein Startup ist eine Organisation und es funktioniert wie eine Organisation.

Mit allen Stakeholdern außenrum. Die Probleme von Startups sind solche, die andere Organisationen auch haben. Nur vielleicht mit ein bisschen mehr Druck in bestimmten Situationen.

Dessen war ich mir am Anfang vielleicht nicht so bewusst. Aber es ist jetzt auch nicht so, dass es mir jemand vorher hätte sagen müssen. Es sind Organisationen und die funktionieren wie Organisationen.“

Torsten Meyer - Business Angel
über das Schönste am Angel Investing
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Torsten Meyer: „Ich dringe gern in neues Terrain vor, ich mag gern mit neuen Leuten zusammen zu sein. Ich finde den Gründer-Spirit einfach total faszinierend: wie hochgradig intelligent manche Leute sind, wie die sich für eine Sache begeistern, sich da einarbeiten, ein Produkt entwickeln usw.

Ich denke da gern an meine eigene Zeit als Gründer zurück. Ich saß da mit meinem eigenen Partner beim Notar und habe die Verträge für die UG-Gründung unterschrieben. Das war sozusagen an einem Freitag – und Montag musste ich allein der Marketing-Experte, der Vertriebs-Experte, der Buchhalter, der Produktbauer, der Investorenanwerber usw. sein, obwohl ich vorher überhaupt nicht wusste, wie das alles funktioniert. Mit einer Unterschrift warst du das alles auf einmal.

Wenn man als Business Angel jetzt wieder mit solchen Menschen in Kontakt kommt, die in so einer Phase stecken, die dir diese Unternehmung auch noch mit Enthusiasmus verkaufen können, dann finde ich das einfach großartig.

Kaum ein Angel macht das als Philantropie, sondern die meisten aus wirtschaftlichen Erwägungen. Im besten Fall sollte keines der Startups scheitern, denn wer verbrennt schon gern Geld. Dann hat man als Business Angel am Ende auch die entsprechende Belohnung für sein Risiko.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über das Schönste als Business Angel
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Nikolaus D. Bayer: „Das Schönste am Angel Investing sind natürlich die Erfolge. Das muss gar nicht unbedingt der große Exit sein, sondern davor gibt es ja auch schon sehr viele Erfolgsstationen. Zum Beispiel, wenn man merkt, dass bestimmte Dinge funktionieren. Das kann ein guter Product-Markt-Fit, eine Kostenreduktion oder eine Skalierung sein. In diesen Momenten kann man stolz sein und selbst als nicht operativer Business Angel kann man dann sagen: ‚Hey, hier funktioniert gerade etwas Wunderbares und wir freuen uns auf die nächsten Schritte.'“

Business Angel Joakim Nägele
über den Begriff "Follow-on"
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Joakim Nägele: „Das bedeutet, auch in der zweiten oder dritten Finanzierungsrunde auch mit dabei zu sein. Das machen einige Business Angels – und andere nicht.

In den Follow-on-Runden kommen üblicherweise auch größere, professionelle Investoren wie zum Beispiel VCs dazu.

Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn sich die Business Angels an so einer Runde mit beteiligen. Das bedeutet ja, dass sie weiter an das Geschäftsmodell glauben. Andererseits sind Startups auch gut beraten, nicht zu viele Business Angels aufzunehmen, die dann mehr oder weniger „dumme“ Fragen stellen. Da sind professionelle Investoren besser.“

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