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Beate Fastrich über hohe Finanzierungssummen bei eCommerce-Startups

Business Angel aus München

über hohe Finanzierungssummen bei eCommerce-Startups

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Beate Fastrich: „Ich komme aus dem Consumer-Umfeld und habe da lange gearbeitet, daher habe ich da vor allem die ersten Startup-Investments im D2C- und eCommerce-Bereich gemacht, weil ich mich da besser auskannte.

Allerdings geht der Trend etwas weg von eCommerce-Startups bei Investoren, weil die Kosten für Paid Marketing so extrem in die Höhe geschossen sind und man erwartet, dass sie weiter steigen werden. Genau daher kann es zu diesem Vorurteil kommen, dass es sehr viel Geld braucht, irgendwann auch den nächsten Schritt gehen zu können.

Wenn man sich sehr genau die Unit Economics anschaut, gibt aber auch andere Modelle, die es aufgrund eines Mixes aus Verkaufspreis und Herstellungskosten erlauben, dass damit genug Geld verdient wird, um Traction auf das Produkt zu bekommen und das Produkt wachsen zu lassen.

Es ist aber nicht mehr so leicht wie noch vor ein paar Jahren und es ist auch ein sehr viel stärkerer Wettbewerb da. Auf der anderen Seite muss man auch sagen, dass die letzten zwei Jahre mit Pandemie geholfen haben, den eCommerce weiter zu beflügeln. Viele, die vor drei Jahren noch gar nicht in eCommerce investieren wollten, sehen es heute wieder als ein valides Geschäftsmodell.“

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von diesen und vielen weiteren Business Angels

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson

Kasia Zalewska

Angel Impact Investor

Business Angel Katja Ruhnke

Katja Ruhnke

Business Angel & Autorin von "Female Money"

Business Angel Insa Horsch

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Food Business Angel

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Alf Arnold

Business Angel aus Berlin

Business Angel Wolrad Claudy
über den Spagat zwischen Diversifikation und Fokussierung
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Wolrad Claudy: „Es ist immer gut, einen Fokus auf Dinge zu haben, die man versteht. Wir haben uns rein auf B2B-Geschäftsmodelle fokussiert und haben da auch eine Expertise aufgebaut. Vielleicht etwas widersprüchlich, aber es ist wichtig, den Fokus und die Diversifikation gleich gut hinzubekommen. Das ist schwierig, auch sich in unterschiedlichen Branchen auszukennen. Aber es ist notwendig, dort das Risiko zu streuen. Vom Geschäftsmodell Set-up sollte man dann seine Präferenzen entwickeln und bei uns ist es rein B2B.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
über seine wichtigsten Learnings
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Julius Göllner: „Meine wichtigsten Learnings aus meiner Business Angel Zeit:

Man muss sich eine starke persönliche Brand mit einem spezifischen Inhalt aufbauen. Warum? Es gibt einen Wettbewerb um gute Deals, wie in jedem anderen konkurrierenden Markt auch. Kapital werden gute Teams und Gründer:innen immer bekommen. Es kommt darauf an, welchen Mehrwert ich darüber hinaus noch liefern kann.

Man neigt manchmal dazu, zu schnelle Bauchentscheidungen zu treffen. Das ist nicht gut und meistens auch durch Zeitmangel getrieben. So einen klassischen Bias gibt es. Ich versuche mich bei Deals, die ich machen will, wirklich zu zwingen, noch 2-3 Stunden mehr zu investieren. Ein bisschen Research machen, den Markt nochmal anschauen und Referenz-Calls machen.

Wir investieren als Business Angels sehr frühphasig, hauptsächlich in Teams. Das heißt, desto mehr Interaktionspunkte ich mit einem Team habe, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich Stärken- und Schwächenprofile herausarbeiten kann. Dass ich vielleicht auch Druckpunkte zwischen den einzelnen Teammitgliedern erarbeite und ich auch Themen sehe, die das Team eigentlich verstecken will. Da ist es auch ratsam, mit einem Team physisch zusammenzusitzen und vielleicht am Abend bei einem Bier für 1-2 Stunden. Die Gesprächsatmosphäre leitet psychologisch auch dazu, vielleicht ein bisschen mehr preiszugeben, wenn es etwas Informeller und Privater wird.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über seinen Auswahlprozess bei Startup-Investments
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Nikolaus D. Bayer: „Am Anfang steht natürlich in irgendeiner Art die Kontaktaufnahme. Man bekommt als Business Angel zum Beispiel eine E-Mail mit einem Pitch Deck und einem Unternehmensprofil zugesandt. Das schaue ich mir an und bilde mir eine erste Meinung.

Dann möchte ich eigentlich direkt mit den Gründern sprechen im nächsten Schritt, zum einen um meine initialen Fragen loszuwerden, zum anderen aber auch, um ein Gefühl für das Gründerteam zu bekommen. Wie ticken die? Wie gut passen die zu mir vom Typ? Denn man wird ja mehrere Jahre zusammenarbeiten. Das ist zwar noch keine Ehe, aber doch eine sehr intensive Beziehung – da muss es eben auch auf der menschlichen Ebene passen.

Wenn ich nach diesem initialen Austausch alles gut finde, schaue ich normalerweise auf die Finanzzahlen und stelle mir die Frage, ob es Co-Investoren gibt und was die denken bzw. ob es für solche Bedarf gibt. Ich investiere grundsätzlich nicht alleine. Ich mag zwar ein schlaues Köpfchen sein, aber ich weiß auch, dass jeder Mensch beschränkt ist und ich auch meine stärken nur in gewissen Bereichen habe. Das kombiniere ich gern mit anderen Menschen, die ihre Stärken woanders haben.

Also lasse ich auch die Co-Investoren das Startup noch einmal challengen. Nach so ca. 2-3 Gesprächen möchte ich dann eigentlich so weit sein, dass ich eine positive Investitionsentscheidung habe. Dann kann es aber noch einmal detaillierter weitergehen mit den Verträgen, der Due Diligence, dem Beteiligungsvertrag usw., um ans Ziel zu kommen.

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die direkt nach dem Erstgespräch eine Überweisung tätigen können. Sondern ich schaue mir ein Startup immer intensiver an. Dabei denke ich mir aber immer auch, dass Startup bedeutet auch schnell zu sein. Daher soll sich das nicht über Monate und zig Diskussionsrunden hinziehen.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
darüber, wie man am Anfang seine Kosten minimiert
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Kasia Zalewska: „When we started investing, I took a lot of time to build a strategy, basic operations, to educate ourselves and to build a network. That is the first thing you need to accept and that you need to spent some time and money before you even invest in a company.

Depending on the time you have, you need to decide if it is worth investing in such activities. There is a temptation to shorten that process. In the long term it is better to have these hands on approach and build your network and not to rely on external and paid deal flow.

It is important for you to learn how to build your network and deal flow. Investing through crowdfunding platforms and deal flow organizations might be tempting, but make the balance between the costs and saved time.

To learn all these things on the hard way was one of the toughest decisions for us. Also to choose the very first startup. It is not possible to be 100 % convinced, and sure about every single element. Making this fist investment decision is hard and there is no way to overcome that. This is going to be expensive, because it is an investment.

There are not tricks in how to make it cheaper. When you are starting from the scratch than you need to accept, that it takes a lot of time in the beginning.

One of the roles what a network can make is provides you with an expert. It is completely natural that you know every detail of the field you are investing. I am 100 % sure that there is someone who has the answers to the questions you have. That is why it is so important to build your network. You need people that help you to make your decisions.

Building your network and to help each other is kind of a way to make it for free, paying with your time only. Don’t be shy in looking for external help within your network. That is one way to minimize costs.“

Business Angel Ingo Weber
über seine Rolle im Startup
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Ingo Weber: „Da jetzt vielleicht auch ein Blick auf die Vergangenheit. Das ein oder andere Startup hat da gemeint nach dem Motto, ich habe mich ja beteiligt und dann kann ich mich aufgrund meines beruflichen Hintergrunds um das ganze Thema Finanzierung, Buchhaltung, Controlling und alles kümmern. Wo ich sage, dass das der falsche Ansatz ist, weil ich am Ende Geld für die finanzielle Beteiligung gegeben habe.

Ich bringe mich beim Coaching und Impuls geben ein. Das heißt, ich gebe Impulse auf Basis meiner unternehmerischen Tätigkeit oder meiner Angel Erfahrung. Zum Beispiel sage ich, wie ich manchen Themen angehen würde. Ich würde das dann nicht durchdrücken, sondern ich sage, dass ich da der Impulsgeber bin und am Ende ist es natürlich eure Entscheidung.

Meine Ansätze können natürlich sinnvoll sein und es gibt auch Bereiche, wo ich mich intensiver einbringe. Will heißen, im Vertrieb kenne ich zum Beispiel einige Leute aus meinem Netzwerk, die vielleicht Interesse an eurem Produkt hätten. Da kann ich gerne mal ein Intro machen und schauen, dass das vorangeht. Ich bin da aber nicht der einzige Vertriebler, sondern es sind unterstützende Maßnahmen.

Ein ähnliches Thema ist auch die Folgefinanzierung. Ich kann auch Themen, die ich spannend finde und hinter denen ich stehe, bei VC-Kontakten vorstellen.“

Business Angel Wolrad Claudy
über seine Learnings bei Angel Investments
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Wolrad Claudy: „Ich habe gleich zu Beginn eines Investments auf die harte Tour lernen müssen, auch gleich an das Ende zu denken. Also: wie komme ich an mein Investment wieder heran, sowohl im guten als auch im schlechten Fall? Die rechtliche Position des Business Angels ist in Deutschland relativ schwach im Vergleich zum Beispiel mit den USA oder England.

Wenn es mit dem Startup gut funktioniert, läuft man hintenheraus Gefahr von Venture Capital Fonds herausgedrängt zu werden. Wenn es nicht gut läuft, schreibt man sein Investment irgendwann ab. Man ist also im Prinzip relativ schlecht geschützt.

Insofern habe ich über meine Investments hart lernen müssen, auf welche Bedingungen man im Gesellschaftervertrag besonders achten sollte, um seine eigenen Interessen zu schützen. Man sollte auch im Geschäftsplan einen klaren Plan einfordern, wie der Exit aussehen kann. Daher frage ich Gründer heute immer zuerst, wie sie sich den Exit vorstellen und wie ihre eigene Lebensplanung in dieser Hinsicht aussieht.

Sehr oft ist am Anfang viel Euphorie da, aber nur sehr nebelige Vorstellungen darüber, was am Ende herauskommen soll. Außerdem muss man auch genau hinschauen, wie die gegeneinander abgesichert sind. Ich habe schon Startups sterben sehen, weil einer der Gründer aussteigen wollte und die anderen nicht in der Lage waren, ihn entsprechend auszuzahlen bzw. gehen zu lassen.“

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