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Tina Dreimann über einzelne Gründer

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über einzelne Gründer

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Tina Dreimann: „Wie gehen wir mit Einzelgründern um? Da möchte ich erst mal die Vorteile von Einzelgründern unterstreichen, weil ich jahrelang mit einem zusammengearbeitet habe. Wenn es nur einen Gründer gibt, ist es klar, wer die Entscheidungen trifft, wer der Treiber ist und man kann schauen, brennt die Person für das Unternehmen und traut man es ihr zu. Gleichzeitig zerfallen viele Teams, weil es Streit zwischen den Gründern gibt. Das ist hier dann nicht der Fall. Gleichzeitig gibt es nur diese eine Person und da steckt auch ein Risiko drin.

Wir wissen alle, dass jedem mal etwas passieren kann und wenn der oder die Gründer:in vom Bus überfahren wird, hat man als Investor natürlich ein Problem. Gleichzeitig bin ich aber der Meinung, dass jeder in irgendeiner Form ersetzbar ist und ich würde es hoffen, dass man selbst in so einer Situation einen guten Nachfolger für die Position findet.“

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Janosch Kühn

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Business Angel Tina Dreimann

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Business Angel Göran Göhring
darüber, welchen Nutzen er aus der Arbeit mit Startups ziehen kann
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Göran Göhring: „Ich betrachte das Business Angel Dasein, ich mache es jetzt seit ca. 4,5 Jahren, als unternehmerische Weiterbildung für mich. Ich bin seit 20 Jahren Unternehmer und ich mache die Dinge so, wie ich sie damals von meinen Mentoren gelernt habe. Heute machen junge Gründer die Dinge anders und da lerne ich viel für meine eigene Arbeit und meine Agentur, um dort Impulse reinzubringen.

Ich habe zum Beispiel gelernt OKRs einzuführen. Außerdem habe ich mich beim Product-Market Fit stetig weiterentwickelt, egal ob es jetzt digitale oder reale Produkte sind. Unternehmerische Denkweise, also anders an Themen ranzugehen, nicht nur mit Druck und Power. Diese ganzen Dinge lerne ich in der Zusammenarbeit mit jungen Gründern. Ich beobachte, wie sie ihr operatives Geschäft machen und ziehe dann für mich Erkenntnisse raus. So kann man die Dinge auch einfach mal ausprobieren. Was mich momentan sehr beeindruckt, ist die Schnelligkeit und Agilität der Gründer von schnell wachsenden Startups. Da lerne ich sehr viel, weil die Geschwindigkeit so hoch ist.“

Business Angel Claudia Baumgart
darüber, wie man gute Startups findet
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Claudia Baumgart: „Bei mir war es eine Sondersituation, weil ich bereits im Venture Capital-Bereich tätig war und somit sehr guten Zugang zu Dealflow hatte, zu Investorennetzwerken, zu Venture Capital Fonds, zu Family Offices und natürlich zu Startups.

Was man aber auch machen kann und was ich auch mache: sich proaktiv mit einem Sektor auseinandersetzen, der mich besonders interessiert. Das ist bei mir zum Beispiel Retail-Tech oder Food-Tech. Dann fange ich selbst aktiv an diesen Markt zu scannen, welche Unternehmen es in diesem Bereich gibt, und was ich davon als Business Angel machen könnte.

Davon mache ich dann erst Long Lists, diese dann anhand gewisser Kriterien zu Short Lists und dann schreibe ich die Firmen auch proaktiv an. Da stelle ich mich dann so vor: ‚Hallo, ich bin Investorin bzw. Business Angel. Ich habe folgende Kenntnisse und Fähigkeiten, mit denen ich euch weiterhelfen könnte. Wann raised ihr die nächste Runde und hättet ihr Interesse, dass ich da mit dabei bin?‘

Da wirklich auch selbst proaktiv auf Startups zuzugehen, das machen sehr wenige. Viele sind da eher reaktiv und warten darauf, dass Deals über die eigene Pipeline hereinkommen. Ich habe dagegen schon diverse Deals selbst proaktiv angestoßen und dann gemacht. So lange man ein LinkedIn-Profil hat, ist das gut machbar.“

Business Angel Wilfried Gillrath
über Beteiligungsverträge
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Wilfried Gillrath: „Ich sehe ein Investment in ein Startup immer als Partnerschaft. Deshalb sollte man die Verträge so strukturieren, dass eine partnerschaftliche Zusammenarbeit möglich ist. Das bedeutet, dass man versuchen sollte, über Limitierungen von Stimmrechten oder Bevorzugungsmöglichkeiten, die es in den Verträgen gibt, eine Balance zu finden. Auf der einen Seite sollte das Interesse des Investors vertreten sein, aber die Gründer sollten auch nicht zu sehr limitiert werden.

Wenn man faire Rahmenbedingungen schafft, dann muss man am Anfang auch nicht direkt darüber streiten, welcher Unternehmenswert da ist und wie viele Anteile bekomme ich für wie viel Geld. Das ist im Allgemeinen eine ungenaue Wissenschaft, weil es auf irgendwelchen Plänen und Annahmen beruht, die kein Mensch genau kennt. Bei solchen Konfliktgesprächen bleibt bei beiden Seiten eher ein schaler Beigeschmack, der eine glaubt, er hat zu viel abgegeben und der andere glaubt, er hat zu wenig bekommen.

Wenn man es ausgeglichener diskutiert, dann hat man auf beiden Seiten ein besseres Gefühl, mit dem man in das gemeinsame Investment startet.

Wenn es schief geht, ist es ja egal, ob ich 1 % oder 10 % des Unternehmens halte. Wenn es wahnsinnig gut läuft, dann verdiene ich auch so oder so Geld. Es hat mal ein anderer Startup-Investor gesagt: “Wenn ich in ein Raumfahrt-Startup investiere, dann kommt es gar nicht drauf an, was ich bei irgendeinem Transport im Weltall bekomme. Das Entscheidende ist, dass die Rakete fliegt. Wenn die Rakete fliegt, dann bekommen alle Geld und freuen sich. Wenn die Rakete nicht fliegt, dann bekommt niemand was und dann ist es auch egal.”“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über den Startup Standort Deutschland
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Nikolaus D. Bayer: „Der Startup Standort Deutschland hat meines Erachtens nach immer noch so ein Problem des richtigen Mindesets. Wir sind sehr stark vom Mittelstand und von Konzernen geprägt und da funktionieren die Dinge einfach anders. Jedes Mal, wenn man mit Banken redet, fragen die nach drei Jahresabschlüssen. So was hat ein Startup nicht.

Antragsprozesse sind furchtbar kompliziert. Da braucht es meiner Meinung nach ein Wechsel im Mindset. Damit man das Geschäftsmodell Startup versteht und wie es funktioniert. Auch das Scheitern Bestandteil dessen ist. Ich lasse mich da persönlich nicht einschüchtern und das ist Teil meiner Mission. Irgendwie zu meckern und zu sagen, dass alles nicht funktioniert, ist nicht mein Ding. Es gibt viele tolle Ideen und ich trage gerne dazu bei, auch den Standort Deutschland voranzubringen.

Auch der Welt zu zeigen, dass wir tolle neue Dinge entwickeln und auf den Markt bringen können, die Werte schaffen und uns als Land voranbringen.“

Business Angel Jana Moser
über die Vorteile eines Wandeldarlehens
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Jana Moser: „Ein Wandeldarlehen hat wie gesagt bestimmte Vor- und Nachteile. Der Vorteil eines Wandeldarlehens ist erst mal, dass ich es sofort und ohne Probleme bekommen kann. Ich muss keine großen formellen Dinge erfüllen und ich muss damit vor allem nicht zum Notar. Dadurch entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Ein Wandeldarlehen ist somit ein sehr schnelles und flexibles Finanzinstrument vor allem für Startups, die schnell Liquidität brauchen. Außerdem findet bei einem Wandeldarlehen noch keine Bewertung des Startups statt. Das hat den Vorteil, da es gerade am Anfang sehr schwierig ist zu bestimmen, welchen Wert das Unternehmen hat.

Außerdem ist es möglich, bei Wandeldarlehen eine BAFA-Förderung zu erhalten. Deshalb ist das Wandeldarlehen für die Investoren- und Gründer-Seite interessant.“

Business Angel Claudia Nagel
über Nachhaltigkeit und Profitabilität
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Claudia Nagel: „Dort, wo Unternehmen durch Technologien ein Nachhaltigkeitsbeitrag leisten, werden sie damit Umsätze erzielen und irgendwann profitabel werden. Da wir gemeinsam den Nachhaltigkeitsweg beschreiten sollen und werden müssen.

Viele sagen, dass “only tech” uns retten kann. Ich denke, Technologien sind eine große Chance, mit weniger Kosten und Aufwand ein besseres Ergebnis zu erzielen. Also kann man meiner Meinung nach mit nachhaltigkeitsorientierten Technologien Umsätze machen, profitabel sein und erfolgreich sein.“

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