Business Angels

Matthias Helfrich

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
Business Angel des Jahres 2021​

Zweimal im Jahr lade ich alle alle meine Gründerinnen und Gründer zu mir persönlich ein. Das stellt in meinem Haus oder Garten einen Energiemix dar, von dem ich danach noch monatelang zehre.

Matthias Helfrich

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teilt seine Erfahrungen als Business Angel

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über das Schönste am Angel Investing
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Matthias Helfrich: „Das Schönste am Angel Investing ist, dass ich glaube zu spüren, dass ich selbst im Kopf jung bleibe, weil ich unglaublich auch von meinen Gründerinnen und Gründern gefordert werde.

Zweimal im Jahr lade ich alle alle meine Gründerinnen und Gründer zu mir persönlich ein. Das stellt in meinem Haus oder Garten einen Energiemix dar, von dem ich danach noch monatelang zehre. Das ist für mich mit Abstand das Schönste am Angel Investing und gibt mir viel Lebensfreude, diese Interaktion an solchen Nachmittagen.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über über die zwei Dinge, die für ihn am Angel Investing nicht so schön sind
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Matthias Helfrich: „Da habe ich sofort die perfekte Antwort drauf: Für mich ist das Schlimmste am Angel Investing, dass ich nicht mehr investieren kann, weil ich eigenen Restriktionen unterliege. Das sind zum Beispiel Restriktionen im Sinne von Zeit. Ich habe 17 Beteiligungen, die ich ganz allein manage. Da kann mein eigener Anspruch an den Austausch mit den Gründerinnen und Gründern kaum mehr aufrechterhalten werden.

Das zweite sind die finanziellen Restriktionen. Wenn man dann auf die Idee kommt, noch ein Darlehen auf sein Haus aufzunehmen, um mehr Startup-Investments machen zu können, dann muss man doch unbedingt innehalten.

Das sind die zwei Dinge, die mich am Angel-Dasein nicht so glücklich machen.“

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über Einzelgründer:innen
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Matthias Helfrich: „Ich habe leider negative Erfahrungen mit Einzelgründerinnen und -gründern gemacht. Auch wenn ich das nicht als grundsätzlichen Nachteil ansehe, gibt es für einen Investor erhöhte Risiken dabei.

Der Kern des Risikos liegt in der Gesundheit und dem sozialen Umfeld der Gründerin bzw. des Gründers. Wenn es dort Verwerfungen gibt, gibt es kein Team, das dies ausgleichen kann. Das ist ein inhärentes Risiko, das man bei einer Einzelgründung nicht auflösen kann. Deswegen bin ich da aus eigener Erfahrung mittlerweile vorsichtig, obwohl ich dieses Ergebnis auch bedaure. Diese Lebensrisiken übertragen sich dann unmittelbar auf den Investor, was im Gegensatz dazu bei einem Team viel weniger der Fall wäre.“

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über Ideen von Startups, die schon früher nicht funktioniert haben
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Matthias Helfrich: „Das hängt davon ab, wie erfolgreich das andere Unternehmen das gemacht hat. Wenn es meiner Einschätzung nach einen The-Winner-Takes-It-All-Markt ist, dann wäre ich eher zurückhaltend.

Ich habe da eher eine Schwäche für Geschäftsmodelle, die andere vorher ausprobiert haben und nicht erfolgreich waren. Wenn die mir auf dem Tisch liegende Gründung aus den Fehlern oder dem falschen Timing des anderen Startups lernen kann, dann finde ich das eher positiv. Das ist wie eine Art Pivot zum anderen Zeitpunkt, aber nicht innerhalb eines Startups, sondern von einem Startup zum anderen, das aus den Fehlern gelernt hat.

Man sollte mal analysieren, wie viele Startups erfolgreich waren, aber nicht mit dem Geschäftsmodell aus ihrem ersten Pitch Deck. Daraus sieht man, wie entscheidend die Weiterentwicklung von Ideen für den Erfolg ist.

Man kann also vermuten, dass ein Startups, das zuvor gescheitert war, einfach zu früh dran war. Ich habe gerade viele Startups im Energiebereich, die technisch einfach zu früh dran waren. Wenn ich dann später ein neues Team kennenlerne, dann kann das Timing durchaus funktionieren und das Team das Startup durchaus erfolgreich aufbauen. So etwas schaue ich mir dann gern an.“

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über beliebte Übertreibungen im Pitch Deck von Startups
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Matthias Helfrich: „Die berühmten Sätze über den künftigen Weltmarktführer, dass das Startup zwei Jahre Innovationsvorsprung hat oder dass es keine oder sehr wenig Konkurrenz gibt.

Es kann zwar sein, dass es im Einzelfall keine technische Konkurrenz gibt, aber es gibt sicher immer eine Nutzenkonkurrenz. Insofern sollte man immer vom Markt, vom Kunden her denken, nicht von der Technologie her.“

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über Kennzahlen und Parameter vor einem Investment
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Matthias Helfrich: „Ich steige sehr früh in Startups ein, also Pre-Seed und Seed. Klassische Kennzahlen wären da schön, funktionieren aber leider noch nicht. Ich muss für mich die Sicherheit haben, meinen Kapitaleinsatz in der Regel in jedem Startup verzehnfachen zu können.

Ein weiterer Indikator für mich ist, ob das Startup folgefinanzierungsfähig ist, ob es also die Struktur hat, als nächstes eine VC-Runde zu schaffen. Das sind für mich die wichtigsten Parameter in Bezug auf Kennzahlen.“

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über die Relevanz der Bewertung des Startups in der Frühphase
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Matthias Helfrich: „Firmenbewertungen in diesen Phasen sind ja keine mathematischen Bewertungen wie bei fortgeschrittenen Unternehmen oder gar im Private Equity oder M&A-Bereich.

Insofern starten die Gespräche ja meistens mit einem Aufruf der Gründer, wie viel Kapital sie brauchen und wie viele Anteile sie abgeben wollen. Daraus errechnet sich in der Konsequenz die Bewertung.

Ich bin nicht jemand, der um Bewertungen feilscht, weil es für mich sekundär ist, ob die Bewertung letztlich bei X oder X + 20% liegt, so lange das Unternehmen erfolgreich ist. Und wenn das Startup nicht erfolgreich ist, dann ist die Bewertung ebenfalls sekundär.

Dagegen sind mir Rechte ein bisschen wichtiger. Man muss ja Bewertungen auch immer im Zusammenhang mit den einhergehenden Investorenrechten sehen. Daher spreche ich über Bewertungen und schaue mir Vergleichstransaktionen an. Wenn mir eine Bewertung zu hoch ist, dann würde ich da auch nicht weiter verhandeln, sondern dann wäre das für mich ein Absagegrund der Transaktion.“

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über besonders attraktive Branchen und Geschäftsmodelle
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Matthias Helfrich: „Was gut funktioniert, ist in der Tat Software. Interessanterweise komme ich selbst gar nicht aus dem Bereich, so wie andere Business Angels.

Software funktioniert besonders gut in den Bereichen, wo sie einen logischen Nutzen bringt. Ich will nur ein Beispiel bringen, das auch mein erstes Angel-Investment war. Bei Vimcar aus Berlin geht es um das digitale Fahrtenbuch. Jeder, der mal ein händisches Fahrtenbuch geführt hat, weiß wie hoch dabei der Leidensdruck ist. Da ist ein unmittelbarer Nutzen erkennbar. Wenn das bei einem Startup gegeben ist, erscheint mir das besonders einleuchtend.“

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über Branchen bzw. Geschäftsmodelle, die eher gemieden werden sollten
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Matthias Helfrich: „Das ist schwer zu sagen. Grundsätzlich gilt, dass man natürlich in Geschäftsmodelle mit einem gewissen Skalierungseffekt investieren sollte.

Ich selbst investiere in gewisse Branchen nicht, weil ich da einfach zu wenig verstehe. Aber ein generelles Ausschlusskriterium für Branchen würde ich nicht sehen. Selbst Hardware ist kein Ausschlusskriterium, weil auch die immer Software braucht und eine Welt ganz ohne Hardware nicht funktioniert.

Selbst da, wo manche es schwierig finden, bin ich durchaus dabei. Nur bei technischen Entwicklungen, die extrem große Summen für die Entwicklung benötigen, da bin ich als Business Angel einfach zu klein und entsprechend nicht dabei.“

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über wichtige Aspekte in Verträgen
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Matthias Helfrich: „Bei einem Teil der Gründer sehe ich so eine gewisse Beratungsresistenz oder eine fehlende Bereitschaft, in gute Beratung zu investieren. Das führt dann manchmal dazu, dass Themen wie Steuern usw. zu relaxed angegangen werden, die eigentlich frühzeitig viel stärker definiert werden sollten.

Daher ein klarer Aufruf an Gründerinnen und Gründer: ich weiß, dass man ungern für Beratung zahlt. Aber Liquidität ist ja nach einem Investment vorhanden, und da würde ich vor allem auf der juristischen Seite und im Bereich Betriebswirtschaft und Steuern darauf achten, die Themen durch hochwertige Beratung abzudecken, die ich selbst nicht abdecken kann.

Insbesondere bei diesem Punkt muss man immer wieder die Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit mit den Startup-Gründern diskutieren. Und das würde ich mir gern ein bisschen einfacher wünschen.

Einige Dinge, die man letztlich als nervig empfindet, entstehen auch aus der Zusammenarbeit der Angels untereinander sowie der Kommunikation der Angels mit den Gründern. Diese Dinge resultieren häufig aus sehr kurzfristigen Themen, wie zum Beispiel, dass der Finanzplan für das Folgejahr erst einen Tag vor einer Gesellschafterversammlung unterbreitet wird.

Das sind dann eben Organisationsthemen, die mir nur eine schlechte Vorbereitung auf Meetings ermöglichen. Ich bereite mich aber eigentlich sehr gern auf Meetings vor, damit diese dann auch produktiv stattfinden können. Auch darüber habe ich mit Gründern immer wieder Diskussionen.

Wenn alle Business Angels ihr Know-How einbringen und die Kommunikation untereinander gut ist, gibt es zum Glück wenige Dinge, die mich nerven.“

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über die für ihn wichtigen Faktoren bei der Einschätzung von Gründer:innen-Teams
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Matthias Helfrich: „Ich habe eine ganz persönliche Schwäche für außergewöhnliche Gründer-Persönlichkeiten. Ich habe in meinem Portfolio beispielsweise viele Gründer, die eine miserable Schulkarriere hinter sich haben, die also nicht 13 Jahre bis zum Abitur gebraucht haben, sondern 14 oder 15 Jahre.

Ich will jetzt nicht gleich von einem Anti-Indikator sprechen, also schlechter Schüler = guter Gründer. Aber vielleicht ist da auch etwas Wahres dran. Ich schaue mir schon sehr genau auch die Lebensläufe an – und je eckiger der Lebenslauf ist, desto besser gefällt er mir.

Der zweite Punkt für mich ist die Heterogenität des Teams, insbesondere wenn das Grundvertrauen zum Team stimmt. Und genau das versuche ich, vor dem Investment herauszufinden.“

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über die Wichtigkeit des Erfahrungstransfers von erfahrenen Angels an werdende Angels
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Matthias Helfrich: „Das erlebe ich auch in meinem Investoren-Netzwerk hier in Wiesbaden, das ich aufgebaut habe. Leute wie ich, die seit vielen Jahren investieren, für die ist vieles selbstverständlich.

Viele Menschen, die aus Vermögenspositionen heraus in Startups investieren könnten, aber bisher vielleicht nur in Immobilien oder andere Dinge investiert haben, für die ist vieles nicht selbstverständlich. Diese Lücke zu schließen und einen Wissenstransfer von aktiven Angels zu werdenden Angels zu etablieren, das finde ich sehr wichtig.

Ich selbst habe das über die VC-Zeit gelernt, das hat ja gewisse Ähnlichkeiten. Aber jemand, der noch nie in Startups investiert hat, der hat da eine Hemmschwelle, über die er ja eigentlich aus seinem Verständnis heraus gar nicht gehen muss. Er will sie aber gern gehen und braucht dazu eine gewisse Begleitung im Sinne von thematischer Unterstützung und Motivation zu gemeinsamen Investments, letztlich auch eine Art Weiterbildung.

Ich weiß nicht, ob der Begriff „Anfänger“ so glücklich ist, weil das ja auch Menschen sind, die in ihrem Leben schon viel erreicht haben, denn sonst könnten sie heute ja nicht über Angel Investments nachdenken. Aber da die Eigenarten des Angel Investings, zum Beispiel auf der Ebene der Prüfung des Startups, der Gründerinnen und Gründern sowie der vertraglichen Regelungen sind schon sehr speziell. Da hilft es sehr, wenn erfahrene Angels werdende Business Angels an die Hand nehmen und begleiten, vielleicht in einer Art Patenschaftsmodell.“

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über die Ambitionen und intrinsische Motivation von Startup-Gründer:innen
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Matthias Helfrich: „Die Frage ist die Königsklasse, denn da geht es um die intrinsische Motivation der Gründer. Ich habe da auch kein Patentrezept, denn wenn ich das wüsste, würde ich darüber vielleicht auch ein Buch schreiben.

Es gibt aber schon gewisse Indikatoren. Social Impact getriebene Gründer haben meistens eine sehr hohe intrinsische Motivation. Da muss man dann nur schauen, ob sie auch den Willen haben, groß zu denken.

Bei Gründern, die schon etwas älter – so beispielsweise in meinem Alter – sind, da bin ich eher etwas zurückhaltend, weil ich glaube, dass jüngere Menschen einen größeren Erfolgshunger haben.

Ich habe also kein Patentrezept, versuche aber in Gesprächen herauszufinden, ob das Geschäftsmodell aus dem Inneren heraus entstanden ist, oder ob das eher aus einer Analyse entstand mit dem Ziel Startup-Gründer zu werden. Das wäre mir dann zu wenig.“

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über wichtige Aspekte in Verträgen
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Matthias Helfrich: „Beim Schließen des Vertrages sollte man zunächst auf die Vertragspartner achten. Man schaut sich als Business Angel natürlich sehr gewissenhaft das Gründerteam an. Etwas weniger – insbesondere, wenn man neu in der Branche ist – schaut man sich die Mitinvestoren an.

Dabei ist das Unternehmen bestehend aus Gründern und Investoren ja eine Gesamtheit. Ich mache mir daher mittlerweile zur Aufgabe, auch sehr stark meine potentiellen Mitgesellschafter zu verstehen und kennen zu lernen sowie deren Know-How zu wissen, was sie einbringen können.

Ansonsten orientiere ich mich bei den Verträgen an den Musterverträgen, die das German Standard Setting Institute in Zusammenarbeit mit BAND und dem Startup-Verband herausgegeben hat. Dabei bin ich der Meinung, Gründer zum Beispiel bei zustimmungspflichtigen Geschäften nicht zu enge Zügel anzulegen, sondern da mehr Vertrauen entgegen zu bringen. Für mich ist also Vertrauen mindestens so wichtig wie eine vertragliche Regelung.“

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über wichtige Stellen im Pitch Deck
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Matthias Helfrich: „Ich achte auf die große Leitlinie hinter der Idee. Ob man das jetzt Vision nennen muss, weiß ich nicht. Aber damit meine ich schon das sogenannte Big Picture. Für mich ist dann wichtig, wie sich eine operative Umsetzung davon darstellen lässt.

Letztlich muss ich als Business Angel beurteilen, ob die Gründerinnen und Gründer, die mir eine Beteiligung an ihrem Startup anbieten, im Stande sind, ihren Business Case umzusetzen. Und der erste Schritt für die Umsetzung des Business Cases ist ja letztlich auch das Pitch Deck selbst.

Insofern ist für mich der rote Faden von der Vision hin zu der Glaubwürdigkeit der Umsetzung ein sehr wichtiges Thema.“

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über Quellen für guten Deal Flow
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Matthias Helfrich: „Da gibt es die klassischen Wege über Partner, über Angel-Netzwerke, über den BAND, über startupdetector und viele andere. Dann gibt es den Weg über (potentielle) Mitgesellschafter, also andere Angels, mit denen man schon zusammengearbeitet hat oder die einen kontaktierten.

Der dritte Weg ist für mich sozusagen der Zufall, bei dem auch über verschlungene Wege ein Startup zu dir findet. Das kann zum Beispiel der eigene Steuerberater sein, das kann auch ein Einzelhändler in Wiesbaden sein, über den ich ein Investment gefunden habe. Das ist dann der persönliche und schwer zu planende Weg.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob der Weg über Social Media funktioniert. Ich bekomme mittlerweile sehr viele Anfragen auch über LinkedIn in unterschiedlicher Ausprägung. Als Vertriebler würde man das vermutlich Cold Outreach nennen. Ich habe auf diese Weise noch kein Investment kennengelernt, schau mir aber immer wieder etwas an. Meine Schwierigkeit dabei ist, dass ich den Menschen dahinter nicht gleich im ersten, sondern dann erst im zweiten Schritt kennenlernen kann.“

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