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Dr. Rahel Stichtenoth über ihre Rolle im Startup

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über ihre Rolle im Startup

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Dr. Rahel Stichtenoth: „Von dem, wo ich herkomme und wo ich auch viel inhaltliche Erfahrung mitbringe, gehört auf jeden Fall die Mitarbeit an der Software eines Start-ups mit dazu. Dort zu konzipieren, zu überlegen, wie kann man das machen, stark den MVP-Gedanken immer wieder forcieren, daran muss man sich selbst immer wieder erinnern.

Ich will nicht gleich das Große machen, sondern ich will schnell was erreichen. Das ist mir immer wichtig, schnell an den Markt zu gehen, nicht zu lange für sich zu arbeiten, und da ist eigentlich immer was zu tun in jedem Start-up. Auf der anderen Seite sind es auch mal ganz tröge Sachen wie Verträge mitzulesen, zugucken, worauf habe ich zu achten.

Was an sich nicht so viel Spaß macht, aber zu merken, es muss jemand tun, und ich kann es relativ schnell und gut tun, und damit kommen wir schnell gemeinsam voran.“

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Business Angel Wilfried Gillrath
über den Erfolg seiner Investitionsstrategie
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Wilfried Gillrath: „In den Startup-Investments kann man das in dem Sinne noch nicht belegen, wie es monetär ist. Ich habe aber schon eine hohe Rendite auf der menschlichen Ebene und in der Zusammenarbeit bekommen. Außerdem habe ich teilweise eine tolle Entwicklung, was die Menschen und Teams angeht, gesehen.

Ich bin davon überzeugt, dass man dann auch auf der monetären Ebene das sehen und nachvollziehen kann. Das dauert dann möglicherweise ein bisschen länger, weil der Weg etwas undefinierter ist und die Suche innerhalb des Geschäftsmodells ein bisschen ausgeweitet wird.

Auf der anderen Seite führt die Zusammenarbeit auf Augenhöhe dazu, dass man nach einer gewissen Synchonisierungsphase schneller vorankommt. Ich kann jetzt noch nicht sagen, dass es bei dem Investment so war und es wäre vielleicht auch anders gewesen. Man bräuchte ja auch den Vergleich und das Ergebnis davon, wenn wir die Startup-Investitionen nur Zahlengetrieben gemacht hätten. Da will ich gar nicht ausschließen, dass das rein monetär betrachtet vielleicht besser gelaufen wäre.

Die Frage ist ja, was ist der nachhaltigere Weg?

Nachhaltigkeit ist für mich nicht nur, wie etwas ökologisch und auf die Umwelt wirkt, sondern für mich ist Nachhaltigkeit auch, wie fundiert kann ich Wurzeln im Unternehmen legen und das langfristige Bestehen eines Unternehmens zu garantieren und eine Kultur in dem Unternehmen etablieren.

Diese innere Gesundheit, die Haltung und Mentalität sollten berücksichtigt werden und da bin ich bisher ganz zufrieden mit dem, was ich sehe, erlebe und fühle.“

Business Angel Wolrad Claudy
über Pooling
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Wolrad Claudy: „Im Venture Arm investieren wir in erster Linie unser eigenes Geld. Wir gehen aber sehr oft innerhalb unserer eigenen Netze raus ins Fundraising, um mit weiteren Investoren zu poolen, sodass man eine kritische Größe zusammenbekommt. Damit man dann auch einen Sitz im Beirat bekommt, um sich Gehör zu verschaffen.

Das gelingt nicht immer und wir haben auch Kleinstbeteiligungen von 1-2 %. Dort ist es für uns dann eher ein Lernprozess mit dem Ohr am Draht zu sein und zu wissen, was geht und was nicht geht und herauszufinden, wie sich ein spezieller Markt entwickelt. Das kann auch von Interesse sein, hat aber von der reinen Investorensichtweise, keine große Relevanz.

Es ist aber schon durchaus vorgekommen, dass sich aus einer Kleinstinvestition eine größere Investition ergeben hat. Also das in einer späteren Finanzierungsrunde mehr Anteile des Unternehmens übernommen wurden.“

Business Angel Joakim Nägele
über den Unterschied zwischen einem Business Angel und einem VC-Fonds
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Joakim Nägele: „Der Business Angel steigt sehr viel früher in ein Startup ein und geht damit ein sehr viel höheres Risiko ein, weil in der Regel das Geschäftsmodell noch nicht so weit entwickelt ist.

Der andere Unterschied ist sicherlich, dass ein Business Angel üblicherweise ein Einzelkämpfer ist, wohingegen VCs noch ein ganzes Team von Analysten bei sich beschäftigen.

Ich denke, dass Business Angels mehr Leidenschaft für ein Investment mitbringen, während VCs ihre Investments doch eher etwas nüchterner betrachten. VCs müssen damit Geld verdienen und wiederum ihre eigenen Investoren überzeugen – also die, die in den VC-Fonds investiert haben.

Dagegen hat ein Business Angel neben dem finanziellen Interesse oft einfach auch ein intrinsisches Interesse an den Gründern und dem Geschäftsmodell.“

Business Angel Sylvia Tantzen
darüber, warum manche Lösungen scheitern, obwohl sie ein Problem perfekt lösen
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Sylvia Tantzen: „Ein Problem ideal zu lösen ist das Eine. In vielen Fällen ist es aber doch so, dass dafür schon ein Markt existiert und dafür auch schon Anbieter auf dem Markt sind. Die bieten ein ähnliches Produkt oder eine ähnliche Dienstleistung an. Das bedeutet, dass wenn man sich nicht von Anfang an über den Vertrieb und Marketing Gedanken macht, dann kann es sein, dass man ein perfektes Produkt hat, aber keiner kennt es.

Wenn es keiner kennt, dann wird es auch nur sehr schlecht verkauft. In den USA gibt es ein bisschen den anderen Fall. Da gibt es häufig den Vorwärtsverkauf und da fangen die Unternehmen mit dem Vertrieb an und noch gar kein Produkt haben. Da bin ich auch nicht unbedingt der Freund davon. Ich bin schon der Meinung, dass man das, was man verkauft, auch wirklich einhalten kann.

Aber vielleicht tut uns dieser Gedankengang ganz gut, um den perfekten Mittelweg zu finden. Das wirklich von Anfang an beides berücksichtigt wird, um das Scheitern trotz optimalem Produkt zu verhindern.“

Business Angel Claudia Baumgart
darüber, wie man gute Startups findet
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Claudia Baumgart: „Bei mir war es eine Sondersituation, weil ich bereits im Venture Capital-Bereich tätig war und somit sehr guten Zugang zu Dealflow hatte, zu Investorennetzwerken, zu Venture Capital Fonds, zu Family Offices und natürlich zu Startups.

Was man aber auch machen kann und was ich auch mache: sich proaktiv mit einem Sektor auseinandersetzen, der mich besonders interessiert. Das ist bei mir zum Beispiel Retail-Tech oder Food-Tech. Dann fange ich selbst aktiv an diesen Markt zu scannen, welche Unternehmen es in diesem Bereich gibt, und was ich davon als Business Angel machen könnte.

Davon mache ich dann erst Long Lists, diese dann anhand gewisser Kriterien zu Short Lists und dann schreibe ich die Firmen auch proaktiv an. Da stelle ich mich dann so vor: ‚Hallo, ich bin Investorin bzw. Business Angel. Ich habe folgende Kenntnisse und Fähigkeiten, mit denen ich euch weiterhelfen könnte. Wann raised ihr die nächste Runde und hättet ihr Interesse, dass ich da mit dabei bin?‘

Da wirklich auch selbst proaktiv auf Startups zuzugehen, das machen sehr wenige. Viele sind da eher reaktiv und warten darauf, dass Deals über die eigene Pipeline hereinkommen. Ich habe dagegen schon diverse Deals selbst proaktiv angestoßen und dann gemacht. So lange man ein LinkedIn-Profil hat, ist das gut machbar.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über das Schlimmste am Angel Investing
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Stephan Jacquemot: „Ich glaube, zwei Dinge sind als Business Angel schlimm bzw. belastend. Das eine sind Gründerteams, die sehr beratungsresistent sind. Also, wenn Gründer:innen eine Frage stellen, du gibst eine ehrliche Antwort, wo du dir auch wirklich Gedanken machst, weil du natürlich willst, dass die Firma erfolgreich ist. Und dann bügelt das Startup-Team es einfach so vom Tisch. Also nach dem Motto: “Ja, haben wir gehört, ist nichts!”.

Das kann sein, man muss ja auch nicht immer recht haben. Es ist auch ok, wenn Gründer:innen dann sagen, dass es nicht passt und ihre Antwort auch begründen. Wenn so was aber immer wieder vorkommt und man merkt, dass man mit seinem Rat eigentlich recht gehabt hat und die Gründer:innen einem dann immer noch nicht richtig zuhören. So was kann dann sehr frustrierend sein. So fahren die Gründer:innen mit Ansage gegen die Wand, weil sie glauben es besser zu wissen. Man meint es ja nicht böse, man meint es nicht von oben herab, sondern man spricht auf Augenhöhe mit den Gründer:innen. Beratungsresistente Gründer:innen sind schon sehr frustrierend.

Das zweite ist die administrative Arbeit. Also man muss die ganzen Verträge durchlesen, Shareholder Agreements, Notartermine beachten, ein gewissen juristisches Wissen haben, um die ganzen Dokumente zu verstehen. Dann Dinge auch nachzuverhandeln, auch ein bisschen zu schauen, ob irgendwo etwas ein bisschen eingeschmuggelt worden ist. Die ganzen Jahresabschlüsse verstehen, die ganze administrative Arbeit sollte man nicht vergessen. Dies mache ich jetzt nicht mit großer Leidenschaft.“

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