Business Angel Academy

Lerne aus 6 verschiedenen Themenbereichen alles rund ums Angel Investing

mit über 400 Videos von erfahrenen Angels

Mit einem Klick zu vielen weiteren Videos

Dr. Bastian Schmidt-Vollmer über seinen Rat an Business Angels und Gründer:innen

Business Angel und Rechtsanwalt

über seinen Rat an Business Angels und Gründer:innen

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Ein Punkt, der mir als Anwalt wichtig ist: Für mich ist es ganz wichtig, dass sich die Gründer:innen mit den Business Angels in irgendeiner Weise schriftlich zusammengefunden haben. Von mir aus kann es auf dem Bierdeckel sein. Es muss aber in irgendeiner Art und Weise dokumentiert sein, weil man doch immer wieder sieht, dass diese Handschlagvereinbarungen nicht ausreichen. Ich bin ja in Hamburg und hier sagt man: “Handschlagvereinbarungen reichen aus”.

Unter hanseatischen Kaufmännern gilt es wie ein schriftlicher Vertrag. Das mag sein, aber blöderweise kann sich dann keiner mehr so an die genauen Einzelheiten erinnern und keiner kann sie nachweisen. Deshalb tendiere ich immer dazu, ohne den Bierdeckel geht es nicht. Den braucht ihr und auf dem muss auch jeder Business Angel stehen.

Natürlich kann es auch gerne ein bisschen mehr als nur ein Bierdeckel sein, es muss jetzt aber auch kein 100-seitiger Vertrag sein. Das Dokument, sozusagen das Grundgesetz des Gründerteams und der Angels, auf das muss man Wert legen und es muss atmen können, aber es muss schriftlich da sein.

Da müssen Erwartungshaltungen drauf stehen und da muss draufstehen, was man bekommt, wenn man diese Erwartungshaltung erfüllt. Auch das, was passiert, wenn man sie nicht erfüllt.“

Direkt mehr Business Angel-Know-How

von diesen und vielen weiteren Business Angels

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021

Matthias Helfrich

Business Angel des Jahres 2021

Business Angel Verena Pausder

Verena Pausder

Unternehmerin & Investorin

Tim Schumacher

Impact Business Angel

Business Angel Stephan Jacquemot

Stephan Jacquemot

Business Angel aus Köln

Business Angel Gwendolyn Schröter
über die Kreislaufwirtschaft und neue Materialien
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Gwendolyn Schröter: „Neben Kreislaufwirtschaft investieren wir noch in neue Materialien. Warum haben wir uns genau dieses Feld ausgesucht? Wir sind ja im Bereich Impact Investing und Hardware Produktion aktiv. Wenn man sich jetzt im Bereich Hardware und Produktion anschaut, was so die größten Knackpunkte in den letzten Jahren war, dann kommt man schnell zu dem Schluss, dass wir nur eine Welt haben und nur bestimmte Rohstoffmengen zu Tage gefördert werden können.

Für mich ist es so, dass wenn wir der Erde einen Rohstoff entziehen und verarbeiten, dann ist er danach ja nicht weg. Deswegen sollte man auch im großen Gleichgewicht sehen, dass das, was ich entnehme, irgendwie in dem Kreislauf bleiben muss. Das ist ökologisch und ökonomisch nachhaltig, weil die Rohstoffe, auch wenn sie verarbeitet wurden, einen Wert darstellen.

Große Player im Markt erkennen, dass wenn sie ihren Müll wieder einsammeln und zurückführen, dass es dann echtes Geld Wert ist. Außerdem kennen die großen Unternehmen die Wertschöpfungskette und ihr Produkt genau. Also wissen sie, wann die Rohstoffe in das Produkt eingesetzt werden und wie sie die Rohstoffe wiederverwerten können. Die Rohstoffe können dann in den Kreislauf wieder zurückgeführt werden.

Wenn man sich den Deckungsbeitrag von Produkten anschaut, dann sieht man, dass die Rohstoffe immer teurer und wichtiger werden. Also ich glaube alle haben mitbekommen, wie der Holzpreis angestiegen ist oder mit dem Thema seltene Erden. Desto mehr wir technologisch in der Lage sind, diese ganzen wertvollen Stoffe wieder zurückzugewinnen, desto besser. Ich sehe, dass das ein großes wirtschaftliches Thema ist, was viele schon erkannt haben. Da gibt es definitiv noch viel Potenzial für Innovation.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
über die Vor- und Nachteile von B2B- und B2C-Geschäftsmodelle
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Gwendolyn Schröter: „Wir investieren nur in B2B Geschäftsmodelle und nicht in B2C. Aus der Erfahrung heraus sind B2C-Cases öfters eine Marketing-Schlacht. Das kann man auch ganz bewusst nutzen, aber da muss man auch das Kapital für solches Marketing aufbringen können. Wenn man selbst nur mit kleinen Tickets unterwegs ist, dann muss entweder das Gründerteam ein sehr gutes Netzwerk in die Richtung mitbringen oder man sollte selbst wohlhabende Investoren kennen, die in einer zweiten Finanzierungsrunde mitmachen.

Natürlich ist es auch wichtig, dass man als Business Angel in dem Bereich schon Erfahrungen gesammelt habe und man weiß, auf welche Metriken es ankommt. Auch um so ein B2C-Case skalieren zu können. Wir machen wie gesagt nur B2B.“

über den Gender Bias
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Tim Schumacher: „Der Gender Bias ist auch ein Thema, das wir diskutiert haben. Wir hatten Anfang des Jahres (2021) für sechs Monate eine ganz tolle Praktikantin. Wir haben immer rollierende Praktikanten bei uns im Team. Die hat uns sehr auf das Thema aufmerksam gemacht.

Aus dem Grund haben wir begonnen, alle unsere Teams zu tracken. Also ob es Female Founder sind oder nicht. Ich glaube, wir haben einen überdurchschnittlichen Anteil an weiblich gründungsgeführten Teams im Portfolio. Der Anteil ist aber trotzdem noch viel zu klein.

Wir versuchen es uns einfach bewusst zu machen. Ich denke, da muss man aber an vielen Stellen ansetzt, zum Beispiel in der frühen Bildung, in Schulen und in Vorbildern, um es langfristig zu verändern.

Konkrete Maßnahmen sind bei uns die Messung der Teams und dann auch eben ein quartalsweises Review, wie viel Teams wir in welchem Stadium hatten, mit welcher Geschlechterverteilung hatten. Um uns diesen Bias auch bewusst zu machen.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über Stellen im Pitch Deck, bei denen Gründer manchmal übertreiben
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Robert Sünderhauf: „Ein guter Gründer ist ein guter Geschichtenerzähler – und gute Geschichten haben immer einen Kern Wahrheit, aber haben auch viel Potential zu wachsen. Das gehört ein bisschen zum Startup-Geschäft dazu. Natürlich ist der Business Plan immer sehr sportlich und schon im ersten Jahr nur schwer zu erreichen. Alles, was danach kommt, braucht man sich als Business Angel eigentlich gar nicht anzuschauen.

Wenn man sich Businesspläne ansieht, geht es meiner Meinung nach darum einzuschätzen, ob die Gründer ein grundsätzliches Verständnis von Zahlen und wirtschaftlichen Zusammenhängen haben. Aber niemand kann in die Zukunft schauen und sehr wahrscheinlich sind die Planungen zu optimistisch.

Am Businessplan bekommt man als Business Angel auch ein Verständnis, wie die Gründer zum Geldausgeben stehen. Sind das eher Sparfüchse, was für Gründer besonders in der Anfangsphase eine gute Eigenschaft ist. Oder sind das Menschen, die gern große Kampagnen machen und daher besonders am Anfang manchmal alles auf eine Karte setzen müssen – was dann sehr wahrscheinlich die falsche sein wird.“

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Business Angel Ingo Weber
darüber, wie viele Anteile die Gründer bei den verschiedenen Finanzierungsrunden abgeben
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ingo Weber: „In der Regel ist es so, dass in jeder Runde die Gründer Anteile abgeben. Das ist technisch nicht ganz richtig, weil sie nur verwässert werden. Absolut gesehen haben sie immer noch genauso viele Anteile. Bloß der Kuchen wird größer und das anteilige Stückchen des Kuchens kleiner, das bei den Gründern bleibt.

In der Regel wird es so sein, dass man bei jeder Runde ca. 10-20 % der Anteile abgibt. Das heißt, bei einer Pre-Seed Runde 10-20 %, bei einer Seed Runde 10-20 % und dann sollte man eben bei diesen 50 % bleiben. Einerseits, dass die Gründer bei der Serie A noch motiviert sind und andererseits, dass man in der Serie B, C, D noch ein vernünftigen Equity Stake als Gründer hat. Damit man finanziell noch ausreichend incentiviert ist.“

Personalisierter Startup Dealflow FÜR DICH

Sei jetzt dabei!